Unterhaltung

XXL-Hut ist im WegKate und Anne verzichten auf traditionellen Kuss

10.03.2026, 10:11 Uhr
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kate anne
Nahmen die Situation mit Humor: Kate und Anne. (Foto: ddp/Aaron Chown/PA Wire/spot on news)

Beim Commonwealth Day sorgt ein Moment zwischen Prinzessin Kate und Prinzessin Anne für Aufsehen. Wegen Kates ausladenden Huts wird auf den traditionellen Wangenkuss verzichtet. Stattdessen wird herzlich gelacht - ein ungewohnter Anblick bei den Royals.

Am Commonwealth Day kam die britische Königsfamilie traditionell in der Westminster Abbey in London zusammen. Neben der feierlichen Zeremonie sorgte dabei vor allem ein kurzer Moment zwischen Prinzessin Kate und Prinzessin Anne für Aufmerksamkeit.

Wie in einem Video (ab 03:42) zu sehen ist, verzichteten die beiden Royals bei der Begrüßung auf den traditionellen Kuss auf die Wange. Grund dafür war aber nicht etwa ein Zerwürfnis, sondern vielmehr die beeindruckende Kopfbedeckung der Prinzessin von Wales. Als sie zur Begrüßung auf Anne zugeht, lehnt lehnt sie diese mit dem Oberkörper weit zurück, um nicht mit der ausladenden Hutkrempe von Kate zu kollidieren. Was sie sagt, ist nicht zu erkennen, Kate antwortet jedoch lachend mit "Ich weiß!", bevor die beiden Frauen herzlich miteinander lachen. Auch Brigitte, die Herzogin von Gloucester, die mit ihrem Ehemann anwesend ist, wirft Kate sicherheitshalber eine Kusshand zu.

Andere Begrüßungen innerhalb der Familie verliefen hingegen nach dem gewohnten Muster aus formeller Etikette und familiärer Zuneigung. Prinzessin Kate begrüßte König Charles III. mit einem Kuss sowie einem tiefen Knicks und erwies dem Monarchen damit ihren Respekt. Prinz William hieß seinen Vater zunächst mit Küssen auf beide Wangen willkommen, bevor er sich ebenso herzlich Königin Camilla zuwandte. Auch Kate grüßte Camilla mit der im Protokoll vorgesehenen Kombination aus Kuss und Knicks.

Der Commonwealth Day wird jedes Jahr am zweiten Montag im März begangen. Gefeiert wird dabei die Gemeinschaft der 56 Mitgliedstaaten, die größtenteils aus ehemaligen Gebieten des Britischen Weltreichs hervorgegangen sind. Der Tag soll gemeinsame Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sowie die kulturelle Vielfalt von rund 2,5 Milliarden Menschen weltweit würdigen. In diesem Jahr wurde der Auftritt der Royal Family zudem von Protesten rund um die Causa Andrew begleitet.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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