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Seelen-Striptease vor der Kamera Katy Perry schockt mit Suizidgedanken

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Neues Album, neuer Look: Sängerin Katy Perry promotet derzeit ihr neues Album "Witness".

(Foto: imago/E-PRESS PHOTO.com)

Als schillernder Popstar Katy Perry begeistert Katheryn Elizabeth Hudson, wie die US-Sängerin mit bürgerlichem Namen heißt, die Massen. Doch hinter der Kunstfigur versteckt sich ein ganz normaler Mensch - geprägt von Selbstzweifeln und innerer Zerrissenheit.

US-Sängerin Katy Perry hat über die Zerrissenheit zwischen dem Leben als schillernder Popstar und ihrem "authentischen Ich" Katheryn Elizabeth Hudson gesprochen. "Ich möchte so gerne Katheryn sein, dass ich manchmal nicht einmal mehr wie Katy Perry aussehen möchte", sagte sie unter Tränen mit Blick auf den Kurzhaarschnitt, den sie sich inzwischen zugelegt hat.

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Die 32-Jährige äußerte sich am Wochenende im Gespräch mit dem TV-Therapeuten Siri Singh im Rahmen eines Livestreaming-Events, bei dem ihre Fans sie über vier Tage begleiten können. Dabei geht es um die Promotion für ihr neues Album "Witness", das seit Freitag erhältlich ist.

Katy Perry sei eine Kunstfigur, so die Sängerin - hübsch, stark, erfolgreich. Ihr eigentliches Ich sei viel verletzlicher, als sie öffentlich zeige. Sie sprach über sehr Persönliches: "Ich bin seit fünf Jahren in Therapie und es hat mein Leben verändert." Der Druck der Öffentlichkeit sei groß, so die Sängerin, die nach eigenen Angaben immer wieder mit Suizidgedanken zu kämpfen hat. "Ich habe mich so geschämt, dass ich diese Gedanken hatte, dass ich mich so schwach und traurig fühlte." Und weiter: "Ich will einfach nur geliebt werden." Zu sehen war in "Katy Perry - Witness World Wide" schon, wie sie Yoga machte, eine Dinnerparty gab und schlief. Höhepunkt soll ein live übertragenes Konzert sein.

Perry, die neuerdings kurze blonde Haare trägt, ist mit Hits wie "I Kissed a Girl", "Firework" oder "Roar" weltweit einer der erfolgreichsten Popstars. Ihr neues Video "Bon Appétit" wurde nach Angaben ihrer Plattenfirma 14,2 Millionen Mal innerhalb von 24 Stunden angesehen.

Ihr Durchbruch gelang der Sängerin mit dem Song "I kissed A Girl" - erst kürzlich enthüllte die Sängerin, dass der Titel in der Tat keine Marketingstrategie, sondern die Verarbeitung ihrer Kindheitserfahrungen war. Sie habe selbst mit ihrer Sexualität herumexperimentiert, so Perry, allerdings wurde sie streng religiös erzogen. "Meine ersten Worte waren 'Mama' und 'Papa', 'Gott' und 'Satan'. Ich bin damit aufgewachsen, dass Homosexualität synonym mit dem Wort 'Abscheulichkeit' verwendet wird", so Perry. Sie habe versucht, gegen homosexuelle Gefühle anzubeten.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

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