Unterhaltung
Kim Kardashian setzt sich für Gefängnisinsassen ein und sprach darüber sogar schon mit US-Präsident Trump.
Kim Kardashian setzt sich für Gefängnisinsassen ein und sprach darüber sogar schon mit US-Präsident Trump.(Foto: imago/Starface)
Freitag, 09. November 2018

Knast-Abstecher: Kim Kardashian zu Gast in San Quentin

Kim Kardashian kämpft für eine Reform des Gefängnissystems in den USA. Jetzt hat sie dem berüchtigten San Quentin in Kalifornien einen Besuch abgestattet und mit Insassen und Angestellten gesprochen. Derweil wird ihr Zuhause von einem Waldbrand bedroht.

Statt Luxus-Shopping und Champagner-Schlürfen ging es für Kim Kardashian jetzt ins kalifornische Staatsgefängnis San Quentin. Mehrere Stunden soll die It-Queen laut US-Promiportal "TMZ" dort verbracht und lange mit Angestellten und Insassen gesprochen haben. Sie wollte sich über die Programme informieren, die den Inhaftierten dort angeboten werden. Unter anderem sitzt im Todestrakt von San Quentin ein Mann namens Kevin Cooper.

Datenschutz

Schon im Juni hatte Kim Kardashian an den kalifornischen Gouverneur appelliert, einen DNA-Test bei Cooper durchführen zu lassen, der seine Unschuld beweisen könnte. Cooper soll wegen vierfachen Mordes hingerichtet werden, doch gibt es erhebliche Zweifel an seiner Schuld. Zahlreiche Menschen halten den Fall Cooper für ein drastisches Beispiel der Systemfehler innerhalb der US-Justiz. Selbst Richter und andere Experten haben den Prozess gegen Cooper kritisiert. Ob Kim Kardashian bei ihrem Besuch in San Quentin auch mit ihm persönlich sprechen konnte, ist nicht bekannt.

Kim Kardashian kämpft seit einer Weile für eine Gefängnisreform, die auch Inhalt ihres Gesprächs mit Donald Trump im Weißen Haus im September war. Kardashian möchte, dass gewaltfreie Verurteilte mit mehr Milde behandelt werden. Erst am Wochenende hatten sich zwei Todeskandidaten in San Quentin selbst das Leben genommen.

Ein Sam aus Armenien?

Derweil machen Gerüchte die Runde, dass Kim Kardashian und Ehemann Kanye "Ye" West ein Baby adoptieren wollen. Dem US-Magazin "Heat" zufolge haben die zwei Kontakt zu einem Kinderheim in Armenien. Dort waren sie bereits vor drei Jahren zu Besuch und planen nun eine weitere Reise in den Kaukasus. Sogar einen Namen soll es für das Kind schon geben. Der Bruder von North, Saint und Chicago könnte dann - relativ schlicht - Sam heißen, benannt nach Kardashians Ur-Großvater Saghatel Kardaschof, der seinen Namen in den USA zu Sam Kardashian ändern ließ.

Aktuell hat die 38-Jährige allerdings ganz andere Sorgen. In Kalifornien tobt ein Waldbrand, und der soll inzwischen auch das Grundstück der Wests erreicht haben. In ihrer Instagram-Story sind die Flammen deutlich zu sehen, und sie schreibt dazu: "Ich bin gerade erst zu Hause gelandet und hatte eine Stunde Zeit zu packen und unser Zuhause zu evakuieren. Ich bete dafür, dass alle in Sicherheit sind."

Bilderserie

Quelle: n-tv.de