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Von "Bond" bis "Top Gun" Kinostarts lassen weiter auf sich warten

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Der Biochemiker Michael Morbius versucht, sich selbst von einer seltenen Blutkrankheit zu heilen, infiziert sich jedoch versehentlich mit einer Form von Vampirismus und wird so zum Spider-Man-Widersacher.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Noch immer stecken sich zu viele Menschen mit dem Coronavirus an. Und so werden die Maßnahmen weiter verschärft und verlängert. Daher ist noch völlig offen, wann Kinos ihre Türen endlich wieder öffnen dürfen. So einige Filmstarts wurden bereits um viele Monate verschoben.

Statt Lockerungen haben Bund und Länder unlängst weitere Corona-Verschärfungen beschlossen. Doch Kinobetreiber und Filmverleiher müssen nicht nur die hiesigen Entwicklungen im Auge behalten, sondern auch mit bangem Blick auf andere Märkte wie die USA oder Großbritannien schauen. Denn selbst, wenn Kinos hierzulande bald wieder aufmachen dürften, wonach es nicht aussieht - was bringt es ihnen, wenn überall sonst die Kinoindustrie weiterhin brachliegt?

Erst, wenn international die Kinos aufmachen dürfen, werden Filmfans auch in Deutschland wieder in den Genuss neuer Filme kommen. "James Bond: Keine Zeit zu sterben" wurde bereits zum wiederholten Male verschoben, und auch die angepeilten Starttermine dieser Blockbuster sind quasi unmöglich.

Am 18. März sollte es für Comicfans eigentlich Jared Leto als Spider-Man-Widersacher "Morbius" auf der Leinwand zu sehen geben. Und auch die Realverfilmung der ewigen Streithähne "Tom & Jerry" war für diesen Tag vorgesehen. Mit weniger als zwei Monaten kommt dieser Termin aber definitiv zu früh - inzwischen wurde "Morbius" deshalb offiziell auf Januar 2022 verschoben. Ein paar Tage früher als in anderen Ländern sollte am 31. März in Deutschland zudem der neue "James Bond: Keine Zeit zu sterben" erscheinen. Auch dieser hat bereits einen aktualisierten Kinostart - ob es am 8. Oktober 2021 endlich so weit sein wird?

Geht's im Sommer weiter?

Experten vermuten derzeit, dass frühestens ab den Sommermonaten mit einer Rückkehr zu einem halbwegs normalen Alltag zu rechnen sei. Damit ist es zumindest mehr als unwahrscheinlich, dass im April und Mai die Kinos wieder aufmachen. Somit fällt auch der bereits um ein Jahr verschobene Kinostart von "A Quiet Place 2" am 22. April ins Wasser - in den USA wurde der 17. September 2021 als neuer Starttermin ausgerufen. Für Deutschland würde somit der 16. September naheliegen.

Die quantitativ größten Einbußen müssten Kinofans mit dieser Prognose im Mai hinnehmen. Am 5. Mai soll eigentlich der lange herbeigesehnte Soloauftritt von Scarlett Johansson als "Black Widow" endlich erscheinen. Offiziell verschoben wurde dieser Termin zwar noch nicht, es scheint aber nur eine Frage der Zeit zu sein. Mindestens genauso unsicher ist, ob am 20. Mai das Reboot von "Saw" mit dem Beinamen "Spiral" wirklich herauskommen wird, in dem Komiker Chris Rock die Hauptrolle spielt. Gleiches Spiel bei "Godzilla vs. Kong" mit demselben Kinotermin.

Bleifüße staunten nicht schlecht, als "Fast & Furious 9" zu Beginn der Corona-Krise im vergangenen Jahr auf 2021 verschoben wurde. Was damals aber noch übertrieben anmutete, könnte nach neuem Wissensstand nicht weitsichtig genug gewesen sein. Noch ist der offizielle Kinostart der PS-Junkies der 27. Mai.

Momentan scheint es nicht ausgeschlossen, dass erst ab dem dritten Quartal 2021, sprich ab Juli, wieder mit Blockbuster-Kino zu rechnen ist. Somit können Tom Cruise und die Macher des "Top Gun"-Sequels "Top Gun: Maverick" dieser Tage noch halbwegs ruhig auf den angepeilten Kinostart am 8. Juli blicken. Ein würdiger Neustart des Kinos wäre es allemal, würde er nach genau 35 Jahren Abstinenz von Himmelsstürmer Pete "Maverick" Mitchell eingeläutet werden.

Quelle: ntv.de, nan/spot