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"Es ist einfach verrückt" Kylie Jenner kämpft mit Wochenbettdepression

Kylie Jenner hat im Februar ihr zweites Kind zur Welt gebracht.

Brachte im Februar ihr zweites Kind zur Welt: Kylie Jenner.

(Foto: Ian West/PA Wire/dpa)

Viele neue Mütter können ein Lied davon singen: Man hat sich Monate lang auf das Kind gefreut, doch kaum ist es da, ist man aus unerfindlichen Gründen todtraurig. Nach der Geburt ihres Sohnes spricht Kylie Jenner nun ganz offen über ihre Wochenbettdepression und macht anderen Müttern Hoffnung.

Sechs Wochen ist es her, dass Reality-Star und Unternehmerin Kylie Jenner ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat. Seitdem hat man von der 24-Jährigen, die sonst sehr aktiv auf Social Media ist, wenig gehört. Doch nun hat sie sich bei ihren Fans zurückgemeldet, um über die Schwierigkeiten nach der Geburt ihres jüngsten Sohns Wolf zu sprechen.

"Ich möchte zu anderen Müttern sagen: Das Wochenbett ist nicht einfach gewesen", sagte Jenner in ihrer Instagram-Story. "Diese Erfahrung war für mich persönlich ein bisschen schwieriger als mit meiner Tochter." Die Situation sei mental, körperlich und geistig herausfordernd, "es ist einfach verrückt", fuhr sie fort.

"Müssen aufhören, uns unter Druck zu setzen"

Rat und Nothilfe
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Sie wolle nicht einfach mit ihrem Leben weitermachen, ohne das zu sagen. "Wir können ins Internet gehen, und da mag es für andere Leute viel einfacher aussehen, und Druck auf uns ausüben, aber für mich war es nicht einfach." Es sei okay, sich nicht okay zu fühlen. "Und ich erinnere mich einfach immer wieder daran, dass ich einen ganzen Menschen geschaffen habe, einen wunderschönen, gesunden Jungen. Wir müssen aufhören, uns selbst unter Druck zu setzen, 'zurück' zu sein."

Vor dem kleinen Einblick in ihr Leben hatte sich die Multimillionärin in ihrer Story beim Workout gefilmt. Sie habe nicht gedacht, dafür die Zeit aufbringen zu können, nun gehe es ihr aber schon besser, verriet sie außerdem. Im Anschluss teilte sie auch ein Bild von einem Rotlicht-Therapiegerät, das ihr offenbar dabei hilft, die Wochenbettdepression zu überwinden.

Jenner hatte Anfang Februar die Geburt ihres zweiten Kindes auf Instagram verkündet. Als Geburtsdatum gab sie den 2. Februar an. Mit ihrem Freund, dem US-Rapper Travis Scott, hat sie bereits eine vierjährige Tochter namens Stormi.

Quelle: ntv.de, lpe/dpa

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