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"Ein Berg von einer Frau" Lisa Kudrow hungerte für "Friends"

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Lisa Kudrow beim Screening ihres neusten Films "Booksmart". Sie habe mittlerweile ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Körper, sagt die Schauspielerin.

(Foto: Richard Shotwell/Invision/AP)

Ende der 90er Jahre entwickelt sich die Serie "Friends" zum Fernsehhit. Darstellerin Lisa Kudrow wird an der Seite von Jennifer Aniston und Courteney Cox zum Star - und krank. In einem Interview erzählt sie, wie der Vergleich mit ihren Kolleginnen sie zum Hungern brachte.

US-Schauspielerin Lisa Kudrow hat für ihre Rolle in der Sitcom "Friends" freiwillig gehungert. Der Grund: Sie fand sich zu dick, wie die 55-Jährige in einem Interview für den Podcast "WTF with Marc Maron" verriet. Von 1994 bis 2004 spielte Kudrow in der Erfolgsserie die etwas eigenwillige Phoebe Buffay.

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Lisa Kudrow, Jennifer Aniston und Courteney Cox bei den Golden Globes 2002. Kudrow fühlte sich damals neben den beiden zu dick.

Neben ihren kleineren Schauspieler-Kolleginnen Courteney Cox und Jennifer Aniston habe sie sich wie "ein Berg von einer Frau" gefühlt. Dass sie mit den beiden auch noch im Fernsehen zu sehen war, habe das nur schlimmer gemacht.

Enttäuscht zeigt sich Kudrow im Nachhinein darüber, dass sie für das Ergebnis ihres Hungerns immer nur Komplimente bekommen habe: "Leider ist es so, dass du als Frau gut aussiehst, wenn du untergewichtig bist." Die Abmagerungskur hinterließ jedoch ihre Spuren: "Als ich zu dünn war, war ich andauernd krank." Inzwischen habe sie eine gesündere Einstellung zu sich, zum Beispiel zum Altern: "Du bist älter, das ist eine gute Sache. Warum sollte das schlimm sein?"

"Friends" lief von 1994 bis 2004 und war eine der erfolgreichsten Serien der Fernsehgeschichte. Neben Lisa Kudrow machte sie auch Jennifer Aniston, Courteney Cox, Matthew Perry, Matt LeBlanc und David Schwimmer zu Stars.

Quelle: n-tv.de, lwe/dpa

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