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"Nie etwas angetan" Macaulay Culkin verteidigt Michael Jackson

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Für ihn ist an den Vorwürfen gegen Michael Jackson nichts dran: Macaulay Culkin.

(Foto: imago/UPI Photo)

Die Dokumentation "Leaving Neverland" hat alte Wunden wieder aufgerissen. Schließlich erneuern darin zwei heute erwachsene Männer ihre Vorwürfe gegen Michael Jackson, sie als Kinder missbraucht zu haben. Der frühere "Kevin - Allein zu Haus"-Star Macaulay Culkin nimmt den King of Pop dagegen in Schutz.

Sie hatten eine ungewöhnliche Freundschaft: der ehemalige Kinderstar Macaulay Culkin, vor allem bekannt aus "Kevin - Allein zu Haus", und der einstige King of Pop, Michael Jackson (1958-2009). In einem neuen Interview mit dem Magazin "Esquire" verteidigt der 39-jährige Schauspieler den verstorbenen Sänger nun ein weiteres Mal gegen Missbrauchsvorwürfe. Culkin stellt klar: "Er hat mir nie etwas angetan. Ich habe nie gesehen, dass er etwas getan hat."

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Culkin wohnte 2005 auch dem Missbrauchsprozess gegen Jackson bei.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Culkin erklärt zudem, dass er zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund mehr habe, etwas zu verschweigen. "Der Kerl ist gestorben. Wenn (...) dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, den Mund aufzumachen. Und wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich es auf jeden Fall tun. Aber nein, ich habe nie etwas gesehen. Er hat nie etwas getan", so Culkin.

Sein Patenkind ist Paris Jackson

Der Schauspieler, der als Kind häufiger auf Jacksons Neverland Ranch zu Gast war, hat den Musiker bereits in der Vergangenheit mehrfach in Schutz genommen. Er ist zudem der Patenonkel von Jacksons Tochter Paris. Die beiden haben ein inniges Verhältnis.

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Berühmt wurde Culkin durch "Kevin - Allein zu Haus".

(Foto: imago images/Mary Evans)

Im "Esquire"-Interview gibt Culkin preis, dass er seine "eigenartige Angewohnheit", Löffel aus Restaurants, Cafés oder Flugzeugen zu stehlen, an seine Patentochter weitergegeben habe. Er nennt es "eine harmlose Sache". Die beiden haben sogar jeweils Löffel-Tattoos auf ihren Unterarmen.

Die Option ins Rampenlicht zurückzukehren, hält sich der ehemalige Kinderstar übrigens offen. Letztes Jahr habe er für den am vergangenen Wochenende oscarnominierten Film "Once Upon a Time ... in Hollywood" von Quentin Tarantino vorgesprochen, aber kläglich versagt. "Es war eine Katastrophe. Ich hätte mich nicht eingestellt", erinnert sich Culkin. Er sei "schrecklich bei Vorsprechen, und das war mein erstes Vorsprechen seit etwa acht Jahren". Aber vielleicht ist er ja jetzt wieder ein bisschen in Übung.

Quelle: ntv.de, vpr/spot