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"Kultartig und verschwiegen" Markle vergleicht Königshaus mit Scientology

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Thomas Markle hat sich bereits des Öfteren in den Medien über das Verhältnis zu seiner Tochter Meghan ausgelassen.

(Foto: imago/i Images)

Das Verhältnis von Thomas Markle zu seiner Tochter, Herzogin Meghan, gilt seit einigen Monaten als zerrüttet. Die neue Ehefrau des britischen Prinzen Harry hat den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen. Dem 74-Jährigen gefällt dieser Zustand ganz und gar nicht.

Thomas Markle, der Vater von Herzogin Meghan, hat erneut scharf gegen das britische Königshaus geschossen. "Sie sind kultartig, weil sie so verschwiegen sind", sagte Markle dem britischen Boulevardblatt "Sun". Der 74-Jährige verglich die Royals zudem mit Scientology. Sein Bild der Königsfamilie? "Sie schließen die Türe, ziehen das Rollo herunter und stecken sich die Finger in die Ohren, damit sie nichts hören müssen." Markle fantasierte sogar darüber, dass die Royals vielleicht einen "geheimen Handschlag" haben könnten.

Mitte Juli hatte Markle der "Sun" erzählt, dass er seit der Hochzeit seiner Tochter mit Prinz Harry im Mai nicht mehr mit ihr gesprochen habe. Damals hatte der frühere TV-Lichtexperte erklärt, dass er keine Möglichkeit habe, Herzogin Meghan zu kontaktieren. Alle Versuche seinerseits seien gescheitert. "Die Telefonnummer, die ich angerufen habe, funktioniert nicht mehr", sagte er. Er habe auch keine Adresse, an die er schreiben könne.

Bei der Feier am 19. Mai in Windsor war er nicht dabei. Er hatte kurzfristig abgesagt, weil er nach eigenen Angaben einen Herzinfarkt erlitten hatte. Später gab er dem britischen TV-Sender ITV ein ausführliches Interview, in dem er sich unter anderem über angebliche politische Ansichten von Prinz Harry zum Thema Brexit und US-Präsident Donald Trump ausließ. Im Palast dürfte er sich damit keine Freunde gemacht haben, die Königsfamilie ist in der Öffentlichkeit stets neutral in politischen Fragen. Zuvor war Markle in die Schlagzeilen geraten, weil er mit gestellten Paparazzi-Fotos Geld machen wollte.

Die religiöse Bewegung Scientology ist aufgrund ihrer Lehren und Praktiken, die auf den Schriftsteller L. Ron Hubbard zurückgehen, höchst umstritten. In Deutschland wurde sie mehrfach als verfassungsfeindlich eingestuft. Nichtsdestotrotz hat sie prominente Mitglieder wie etwa die Schauspieler Tom Cruise oder Elisabeth Moss.

Quelle: n-tv.de, fzö/spot/dpa

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