Unterhaltung

Sprecherin für Elefanten-Doku Meghan hat einen neuen Job

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Sehen wird man Meghan nicht in dem Film, aber hören.

(Foto: imago images/i Images)

Als "Königliche Hoheit" muss man sie nicht mehr ansprechen und Geld aus dem britischen Königshaus bekommen Harry und Meghan auch nicht mehr. Immerhin macht Meghan nun einen ersten Schritt zurück ins Berufsleben.

Die ehemalige Schauspielerin Herzogin Meghan ("Suits") kehrt nach ihrem Aus als Vollzeit-Royal zum Film zurück - zumindest mit ihrer Stimme. Wie Disney mitteilte, ist Meghan vom 3. April an als Erzählerin in dem Dokumentarfilm "Elephant" auf dem neuen Streamingdienst Disney+ zu hören. In dem Film geht es um die Geschichte einer Elefantenfamilie auf ihrer Reise durch die Kalahari-Wüste.

Meghan und ihr Mann, Prinz Harry, hatten im Januar angekündigt, finanziell unabhängig zu werden. Von April an werden die beiden nicht mehr zum engsten Kreis der britischen Königsfamilie gehören und keine offiziellen Termine für Queen Elizabeth II. mehr wahrnehmen. Auch auf die Anrede "Königliche Hoheit" und ihre Marke "Sussex Royal" wollen sie künftig verzichten.

Das Paar wird ab dem 1. April keine offiziellen Termine mehr im Auftrag von Königin Elizabeth II. wahrnehmen. Der 35-Jährige und seine drei Jahre ältere Frau hatten zu Jahresbeginn überraschend - und offenbar ohne die Queen vorher zu konsultieren - verkündet, sich weitgehend von ihren royalen Verpflichtungen zurückziehen und finanziell auf eigenen Füßen stehen zu wollen. Ihren letzten offiziellen Termin hatten sie vor zwei Wochen mit dem Besuch eines Gottesdienstes in Westminster Abbey absolviert.

Geld verdient Meghan mit der Rolle als Sprecherin jedoch keines, wie die britische Zeitung "The Times" berichtete. Ihr Honorar geht demnach an eine Organisation, die sich für den Schutz von Elefanten vor Wilderei einsetzt. Trotzdem interpretierten britische Medien den Schritt als erste Etappe zu einer Rückkehr in die Film- bzw. Fernsehbranche.

Meghan und Harry haben eine besondere Verbindung zu Afrika. Bei einer gemeinsamen Reise nach Botsuana hatte es nach eigenen Angaben zwischen den beiden gefunkt, als sie unter freiem Sternenhimmel übernachteten. Harry setzt sich bereits seit langem für den Schutz von Elefanten und anderen Wildtieren ein.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa/AFP