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Film zur Auferstehung Jesu Mel Gibson setzt "Die Passion Christi" fort

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Mel Gibson mit dem Jesus-Darsteller James Caviezel während der Dreharbeiten von "Die Passion Christi".

(Foto: imago stock&people)

Wenige Filme lösten so heftige Debatten aus wie "Die Passion Christi" von Mel Gibson. Ein Drehbuchschreiber verkündet nun, mit Gibson an einer Fortsetzung zu arbeiten - es soll um die Auferstehung gehen.

Mel Gibson arbeitet offenbar an einer Fortsetzung seines umstrittenen Überraschungserfolgs "Die Passion Christi" über die Kreuzigung von Jesus Christus. Drehbuchautor Randall Wallace sagte dem Magazin "Hollywood Reporter", er arbeite derzeit an einem Buch zu dem Film, in dem es um die Geschichte der Auferstehung Jesu gehen solle.

Die Pläne für den Film wurden demnach konkret, als Wallace und Gibson zusammen an dem Kriegsfilm "Hacksaw Ridge" arbeiteten, der noch in diesem Jahr in die Kinos kommen soll. Auch für diesen Film mit Andrew Garfield, Vince Vaughn und Sam Worthington in den Hauptrollen steuerte Wallace das Drehbuch bei, Gibson führt Regie.

Ein Sprecher Gibsons wollte sich nicht dazu äußern, inwieweit Gibson in das neue Projekt involviert ist. Die Finanzierung des Streifens sei noch völlig unklar, heißt es in dem Magazin-Bericht. Wallace hat demnach Religion studiert und sich dabei nach eigener Aussage intensiv mit dem Thema Auferstehung beschäftigt. "Ich wollte diese Geschichte immer erzählen", sagte er dem "Hollywood Reporter".

Erfolgreichster Bibelfilm

"Die Passion Christi" mit James Caviezel in der Hauptrolle erzählt vom Leidensweg Jesu bis hin zur Kreuzigung. Der Streifen, in dem lediglich die biblischen Sprachen Hebräisch, Latein und Aramäisch gesprochen werden, kam 2004 in die Kinos und wurde äußerst kontrovers aufgenommen. Kritik wurde etwa an den brutalen Gewaltdarstellungen laut. Aufgrund der Darstellung der Juden in dem Film wurde dem Werk, aber auch Gibson selbst, Antisemitismus vorgeworfen.

Trotzdem lief der dreifach Oscar-nominierte Streifen im Kino äußerst erfolgreich, er spielte weltweit mehr als 600 Millionen Dollar ein und gilt als erfolgreichster Bibelfilm aller Zeiten. Unterstützung erhielt er vor allem von christlich-fundamentalistischen Gruppen in den USA.

Wallace und Gibson haben bereits früher erfolgreich zusammengearbeitet: Wallace war für das Drehbuch von "Braveheart" für einen Oscar nominiert, ging aber leer aus. Gibson hatte für den Film um den schottischen Freiheitskämpfer William Wallace den Regie-Oscar sowie als Produzent den Oscar für den besten Film erhalten.

Quelle: n-tv.de, mli

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