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"Dschungelcamp" - Tag 12 Nach dem "mega Date" kam die Urin-Dusche

Jenny ist die Heldin des Tages. Erst schluckt sie brav, dann stellt sie sich wacker unter die Urin-Dusche und lässt die Möpse arbeiten. Indes hält Daniele 'Teamspirit' eher für eine Zigarettenmarke und keift sich wund. Doch der Widerstand wächst.

"Oh, Kolumbien, du hast 'ne gute Einstellung", murmelt Friedrich, der alte "Nuschelrocker", der mit Kattia am Lagerfeuer sitzt und über die Wichtigkeit der Familie spricht, die - zumindest im Camp 2017 - noch die "La Familia Grande" war.

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Daniele frisst schon seine Fingernägel.

In diesem Jahr, wo "alles härter ist", haben die Feuerbewacher arge Probleme, die Nachtschicht zu besetzen. Einsam flackert das Feuer in die Dunkelheit. Jedem ist es egal, nur Nagel-Abknabberer und Gute-Laune-Versauer Daniele nicht, der unbedingt "seine Kippen wiederhaben will". Der Alltag des Stressbolzen dreht sich nur noch um den Nikotin-Konsum, dabei war er nach drei Tagen Auszeit schon so guter Dinge.

Es ist ein Trauerspiel mit diesem "respektlosen" Troll, der sich vor allem gegenüber Lieblingsomi, Tina, anhaltend im Ton vergreift. Im Dschungeltelefon fragt er mit servilem Grinsen: "Ich hätte gern meine Kippen wieder, kann man da irgendwas deichseln." Für seine Camp-Genossen wäre es mittlerweile "ein inneres Blumenpflücken", der Fluppenfresse mit Tinas Pony-Messer die nikotinbelegte Zunge rauszuschneiden und über dem unbehüteten Feuer wie einen Marshmallow zu rösten.

"Schlimmer als eine schwangere Frau"

"Kolumbien", der Patzigkeit des Rumpelstilzchens gleichwohl überdrüssig, findet: Der ist "schlimmer als eine schwangere Frau" und MaMa ergänzt: "Alles bei dem hat nur mit Kippen zu tun." Jenny und David sind froh, dieser Leier zu entkommen.

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Jenny probt schon mal für den Playboy.

Ein Date zum "Qualentinstag" steht an: pittoreskes Ambiente, geschmackvolle Deko, Rose auf dem Tisch. Endlich Vitamine tanken, am besten bei einem ausgedehnten Vier-Gänge-Menü. Mit innigen Blicken schieben sich die Flirtenden gegenseitig das fischäugige Amuse-Gueule in die Schnuten und lassen sich mit verbundenen Augen vom anderen füttern. Dabei pfeifen sich die leidenschaftlichen Spachtler riesige Portionen rein. "Das sind fermentierte Enten-Eier an püriertem Mehlwurm", erklärt Commis Sonja die edlen Leckereien. Darauf Jenny: "Leben die noch?

Nach Art des Hauses gibt es: pürierte Taube, tote Kakerlaken, Huntsman-Spinnen und Motten in der Größe eines Schlüpfers, das "Liebes-Highlight" sind Spaghetti-Würmer. Jenny beißt sich durch und wird immer mehr zu Jenny – ein richtiger "Sonnenschein", findet nicht nur David.

"Ist das wieder Pisse oder was?"

Mit sieben wohlverdienten Sternen sind beide derselben Meinung: "Das war ein mega Date." Extra Benefit: Jenny ist "zum ersten Mal satt." Indes fühlt Tina sich "sehr unwohl". Ihr Pony ist zu lang. Sie kann die Stirnfussel nicht mehr so schön über ihre Bürste legen – ihr kleiner Trick, "mehr habe ich nicht zu bieten." Und so säbelt sie, mal mit "Kolumbiens" Bikinizonen-Trimmer mal mit einem Messer so lange an ihrem Stirnteppich, bis er wieder "Schwung" und "Pfiff hat."

Das kann man von der hanebüchenen Schatzsuche, auf die Jenny und MaMa geschickt werden, nicht behaupten. Die Hubert-Braut ahnt bereits, was auf sie zukommt: "Ist das wieder Pisse oder was?" Während Jenny in der Plörre duschen und "ihre Titten spielen lassen muss", bekommt die Diva eine Halskrause umgelegt, mit der sie "die Pisse" auffangen muss, die Jenny in einer Rinne ablässt, indem sie ihre Haare und ihren Bikini über selbiger auswringt.

Der Lohn für die Schinderei: schokolierte Sünden. Die Freude im Camp ist riesig, sowohl bei den "Pussy-Verstehern" als auch bei Daniele, der kurz zu überlegen scheint, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, wenn schon nicht die Glasur dann zumindest die Kekse zu rauchen.

Der Hoschi erleidet auch während der abendrotlichen Fleischzubereitung, als Jenny ihn fragt, ob er mit Schnippeln fertig ist, einen "unangemessenen" Tobsuchtsanfall: "Du siehst doch, dass ich hier noch am Schneiden bin", pflaumt er sie dummdreist an. Doch Widerstand formiert sich: "Als wäre er der Boss und wir sind die Sklaven".

"Pizza forever"

Zuvor hatte sich der Wüterich Diplom-Psychologin Ochsenknecht anvertraut: schwieriger Teeni, falsche Clique, mit 14 der Mutti "Sachen hinterhergeschmissen". Seinen Vater, einen Pizzeria-Inhaber kenne er nicht, möchte er auch nicht kennen, Mutti habe ihm genug erzählt. Darauf Natascha: "Es gibt immer zwei Seiten, ich wäre neugierig, wer die andere Seite von mir ist. Du könntest bis an dein Lebensende Pizza essen, Pizza forever." Der Ochsenknecht'sche Befund: "Er ist ein lieber Kerl, der sehr viel Traurigkeit in sich trägt" - ja, und mindestens fünf Kilo Teer.

Der Kargheit entfliehen darf an Tag 12 Abhusterin Natascha. Natürlich nur, weil sie "krank" ist und deswegen nicht mehr so gut "entertainen" konnte, öchöh, öchöh ...

Quelle: n-tv.de

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