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KISS-Bassist Gene Simmons weist alle Anschludigungen weit von sich.
KISS-Bassist Gene Simmons weist alle Anschludigungen weit von sich.(Foto: imago/MediaPunch)
Freitag, 07. Dezember 2018

KISS-Bassist unter Beschuss: Neue Vorwürfe gegen Gene Simmons

Schon einmal muss Gene Simmons wegen sexueller Belästigung vor Gericht. Nun soll erneut Anklage gegen den KISS-Bassisten erhoben werden. Eine ehemalige Angestellte behauptet, von ihm betatscht worden zu sein.

Gene Simmons, seines Zeichens Bassist der legendären US-Rockband KISS, soll sich einer ehemaligen Mitarbeiterin gegenüber ungebührlich verhalten haben. Die Frau hat ihn jetzt offenbar angezeigt. So berichtet es unter anderem das US-Promiportal "TMZ".

Die Frau soll 2016 als Geschirrspülerin in einem der "Rock & Brews"-Restaurants des heute 69-Jährigen gearbeitet haben, als der Chef dem Laden höchstpersönlich einen Besuch abstattete. Sie bat ihn darum, in der Küche ein Foto mit ihm machen zu dürfen, und er willigte ein. Dabei soll er nach vorne gegriffen und seine Hand gewaltsam auf ihre Vagina gelegt gelegt haben. Das dabei entstandene Foto habe sie anschließend auch ihren Kollegen gezeigt.

Die Frau berichtet außerdem, wie sich der Rocksänger an diesem Tag auch anderen Frauen gegenüber sexuell übergriffig verhalten habe. Er soll unter anderem deren Hände berührt und ihnen gesagt haben, sie sollten ihre Blusen weiter aufknöpfen.

Griff ans Hinterteil?

Bereits vor ziemlich genau einem Jahr klagte eine Fernsehmoderatorin den Musiker an, weil er sie begrapscht habe. Während eines Interviews habe er mehrfach ihre Hand gegriffen und sie auf sein Knie gelegt. Außerdem soll er ihr mit der Hand gegen den Hals geschlagen und während eines Gruppenfotos an den Hintern gefasst haben. Im Juli einigten sich beide Parteien, Details dazu sind nicht bekannt. In dem Interview damals ging es zufälligerweise um die Eröffnung der Restaurantkette, in deren Filiale sich der neue Vorfall ereignet haben soll.

Simmons selbst beteuerte immer seine Unschuld und sprach von übler Nachrede. In einem Statement damals hieß es: "Ich habe vor, mich gegen jegliche Anschuldigungen, die ihr möglicherweise in den Medien gelesen habt, zu wehren. Nur fürs Protokoll: Ich habe die Person, die diese Anschuldigungen vorbrachte, nicht auf die von ihr geschilderte Weise belästigt oder ihr auf irgendeine Weise Schaden zugefügt. Ich bin mit meinen Anwälten in Verbindung, damit wir diesen Anschuldigungen schnellstmöglich entgegnen können. Und ich freue mich schon auf meinen Tag vor Gericht, wenn meine Unschuld bewiesen wird."

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Quelle: n-tv.de