Unterhaltung

"Deutschland am Morgen" startetNeues Moderationsteam will "den Spagat schaffen"

03.05.2026, 07:51 Uhr
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Jörg Boecker, Sabrina Ilski, Sybille Scharr und Jan Malte Andresen (v.l.n.r.) moderieren im Wechsel "Deutschland am Morgen". (Foto: RTL / Lena-Luise Grellert / Maya Claussen)

Am 4. Mai startet "Deutschland am Morgen" auf RTL und ntv. Drei neue Moderations-Duos wollen den Zuschauern "Orientierung für den Tag" bieten. Im Interview erklären sie, warum auch "etwas zum Schmunzeln" dabei wichtig ist.

Mit "Deutschland am Morgen" startet am 4. Mai das neue Nachrichtenmagazin bei RTL und ntv. Die Moderationspaare Sabrina Ilski und Jörg Boecker sowie Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen werden dann von Montag bis Freitag zwischen 6 und 9 Uhr dafür sorgen, dass Zuschauerinnen und Zuschauer einen "starken Start in den Tag" haben, wie Martin Gradl, Geschäftsführer RTL NEWS und ntv, verspricht. Zum erweiterten Moderationsteam gehören zudem noch Sarah Oswald und Daniel Fischer.

Susanne Althoff, stellvertretende Chefredakteurin ntv verspricht zum Start "verlässliche Nachrichten mit Gesprächen, informativer Unterhaltung sowie Service", die Zuschauerinnen und Zuschauern "Orientierung für den Tag" bieten. Ein hoher Anspruch, dem die neuen Moderations-Duos gerecht werden wollen. "Ich denke, da sind wir uns alle einig: Die Welt steht gerade Kopf und wir alle machen uns unglaublich viele Sorgen, was da gerade passiert. Aber umso wichtiger ist es, denke ich, einfach auch zwischendurch mal durchzuatmen", erklärt Moderatorin Sybille Scharr vor dem Start von "Deutschland am Morgen". Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen wollen für die richtigen Informationen sorgen, "um Dinge einordnen zu können", aber ergänzend "auch mal was zum Schmunzeln" bieten, sagt sie. Dabei ist sie sich sicher: "Den Spagat werden wir schaffen!"

Schließlich gehöre beides zusammen, so Scharr: "Weil es in unser aller Leben einfach auch tagtäglich genauso stattfindet. Man darf lachen, man darf schmunzeln, ich darf mich aber gleichzeitig auch für die Nachrichtenlage interessieren." Ihre Kollegin Sarah Oswald umschreibt dies im Interview mit ntv.de als "die Gleichzeitigkeit der Dinge": "Wir haben eben diese Nachrichtenlage auf der einen Seite, aber eben auch noch ein schönes Leben. Und wenn man das so mitnimmt in die Sendung, kann man das gut vermitteln."

Scharrs Moderations-Partner Jan Malte Andresen findet es "unglaublich spannend", das alles bei "Deutschland am Morgen" unter einen Hut zu bringen. Das unterstreicht auch sein Kollege Daniel Fischer: "Ich finde, die Mischung macht's."

Auf die Frage, welche gute Nachricht sie zum Start von "Deutschland am Morgen" am liebsten verkünden würde, fällt Sybille Scharr sofort etwas ein. Nachdem sie neulich erst "Kinder an die Macht" von Herbert Grönemeyer im Radio gehört hat, habe sie "als Mama" sofort einen Gedanken gehabt: "Wenn die Nachricht wäre, dass Kinder das Kommando auf dieser Welt übernehmen, dann wäre sicherlich nicht alles besser, aber einiges irgendwie auch ein bisschen schöner."

Frühes Aufstehen ist Herausforderung

Dass sie Mutter ist, könnte sich für Scharr bei ihrem neuen Moderationsjob als besonders nützlich erweisen, denn dadurch ist sie "chronischen Schlafmangel" gewohnt, wie sie selbst erklärt. Schließlich klingelt der Wecker für das "Deutschland am Morgen"-Moderationsteam ab dem 4. Mai so gegen 2 Uhr morgens. "Da schreit man nicht: 'Juhu!'", gibt Scharr zu. Das sei schon "eine Herausforderung". Doch wenn man sich auf die Arbeit freue, so wie sie und Andresen, stehe man dann trotzdem gerne auf.

Ihre Kollegin Sabrina Ilski plant bereits pragmatisch, abends zu duschen, "um morgens Zeit zu sparen". Zudem habe sie "die KI befragt" und sich von ihr einen "perfekten Schlafrhythmus" zusammenstellen lassen - inklusive Ernährungsplan, um wach zu bleiben.

Ilskis Moderationspartner Jörg Boecker will die Sache mit dem frühen Aufstehen "erst einmal auf mich zukommen lassen" und hauptsächlich darauf setzen, früh schlafen zu gehen und es nach dem Weckerklingen "unter die Dusche zu schaffen". Private Aktivitäten wie Essengehen oder Treffen mit Freunden will er indes aufs Wochenende vertagen: "Und ansonsten muss man einfach sagen: 'Oh, es ist schon 16 Uhr? Ich bin müde. Zeit, sich hinzulegen'."

Wie gut es mit dem frühen Aufstehen klappt, zeigt sich ab dem 4. Mai, wenn "Deutschland am Morgen" startet. Gesendet wird aus dem neuen, voll automatisierten ntv Studio. Neu ist auch, dass die Sendung im TV mit digitalen Angeboten und Social Media begleitet wird. Dazu gehört, dass Inhalte nicht nur begleitend ausgespielt, sondern aktiv in die Sendung integriert werden. Fester Bestandteil werden zudem Talks mit Gästen aus unterschiedlichen Bereichen sein.

"Unsere neue Newsshow am Morgen holt die Zuschauerinnen und Zuschauer genau dort ab, wo ihr Tag beginnt: mit den wichtigsten Themen, klarer Einordnung und einer Ansprache nah an ihrer Lebensrealität", verspricht Susanne Althof.

Quelle: ntv.de, csp

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