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Wieso so "bitchy"? Nicki Minaj enthüllt brutales Kindheitstrauma

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Nicki Minaj musste als Kind erleben, wie ihr Vater ihre Mutter schlug. Später ging es ihr genau so.

(Foto: Charles Sykes/Invision/AP)

Sie ist die Königin des Rap - stark, schön, erfolgreich. Aber das war nicht immer so. In einem Teaser zu ihrer Doku zeigt sich Nicki Minaj in Tränen aufgelöst. Sie berichtet: Ihre Kindheit war gezeichnet von Gewalt.

Millionen lieben sie für ihre Musik, für ihr Auftreten wird Nicki Minaj immer wieder kritisiert. Immer wieder kommt es öffentlich zum Streit mit Kolleginnen - so wie jüngst mit der aufstrebenden Rapperin Cardi B. Bislang wirkte es stets, als würde der Rapperin ihr zuweilen garstiges Image nichts ausmachen. Doch die Wahrheit sieht offenbar etwas anders aus.

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Ein Dokumentarfilm mit dem nicht allzu bescheidenen Titel "Queen" soll das wahre Gesicht des Rap-Stars zeigen. Jetzt veröffentlichte Minaj erste Ausschnitte daraus auf ihrem Instagram-Account. Die Bilder sind in pinkfarbenes Licht getaucht, dunkel und verschwommen und doch ist deutlich zu erkennen, dass Minaj schon nicht mehr mit den Tränen kämpft. Schniefend berichtet die 35-Jährige von einer Kindheit voller Gewalt und davon, wie sich die furchtbaren Erfahrungen auch in ihrem späteren Leben niederschlagen sollten.

"Mein Vater war gewalttätig"

"Meine Mutter hat es zugelassen, dass mein Vater gewalttätig wird", erzählt Minaj in dem kurzen Clip. Als kleines Mädchen habe sie sich dann immer vor sie gestellt, um sie zu schützen. "Damals habe ich mir geschworen, mich niemals so behandeln zu lassen." Kein Mann solle so eine Macht über sie haben. "Aber plötzlich war genau das mein Leben", erinnert sie sich - offensichtlich aufgewühlt - an diese Zeit zurück. "Ich habe es zugelassen, dass ein einzelner Mensch mich so runterzieht, dass ich nicht einmal mehr wusste, wer ich bin."

Minaj beschreibt ihre frühere Angst. Sie habe nicht mehr an sich geglaubt. Vielleicht sei daraus eine defensive Grundhaltung entstanden, aufgrund derer Leute sie heute als "bitchy" empfänden. Indem Minaj ihre Geschichte nun öffentlich macht, könnte sie auf mehr Verständnis stoßen, auf jeden Fall aber etwas zugänglicher erscheinen.

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Quelle: n-tv.de, ame

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