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Nach Oscar-Eklat um Ohrfeige Nimmt sich Will Smith eine Auszeit in Indien?

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Will Smith und Jada Pinkett Smith sind seit 1997 verheiratet.

(Foto: picture alliance / Lumeimages.com)

Will Smith zieht sich nach dem Oscar-Skandal vorerst zurück. Jetzt wird der Schauspieler am Flughafen in Indien gesichtet. Nimmt er sich dort eine Auszeit? Unterdessen wird Smiths Ehefrau Jada Pinkett heftig kritisiert, nachdem sie ankündigt, den Ohrfeigen-Vorfall in ihrer Talkshow diskutieren zu wollen.

Zieht sich Will Smith nach dem Oscar-Eklat im vergangenen Monat ins Ausland zurück? Nachdem der Schauspieler die Entscheidung der Academy, ihn für zehn Jahre von der Oscar-Gala auszuschließen, akzeptiert hatte, hat sich der 53-Jährige vorerst rar gemacht. Am Samstag wurde er nun allein am Flughafen in Mumbai, Indien, gesichtet.

Dem US-Portal "Page Six" liegen Fotos und Videos vor, auf denen Smith gerade sein Gepäck in ein Auto verladen lässt. Der Schauspieler strahlt dabei und macht offenbar Fotos mit einigen Fans. Welche Pläne er für seinen Aufenthalt in Indien hat, ist nicht bekannt. Für seine Darstellung in "King Richard" hatte Smith bei den diesjährigen Academy-Awards seinen ersten Oscar erhalten. Er wurde als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Sein Sieg wurde allerdings von einem Angriff des Preisträgers auf den Komiker Chris Rock überschattet.

Smith hatte Rock bei der Verleihung geohrfeigt, nachdem dieser einen Witz über Smiths Ehefrau Jada Pinkett gemacht hatte. Darin ging es um ihren kahlgeschorenen Kopf - die Schauspielerin leidet unter krankhaftem Haarausfall. Für die Tätlichkeit wurde der Schauspieler bis 2032 von den Oscar-Verleihungen ausgeschlossen.

Smiths Ehefrau muss unterdessen zu Beginn der neuen Staffel des "Red Table Talk" Kritik einstecken. Sie hatte zuvor angekündigt, den Ohrfeigen-Vorfall in ihrer Talkshow diskutieren zu wollen. "In Anbetracht dessen, was in den letzten Wochen passiert ist, hat sich die Familie Smith auf tiefe Heilung konzentriert. Einige der Erfahrungen rund um unsere Heilung werden am Tisch geteilt, wenn die Zeit reif ist", hieß es in dem Statement.

Heftiger Gegenwind für Jada Pinkett Smith

Doch anders als vielleicht erwartet, stößt die Ankündigung, das Drama in der Talkshow diskutieren zu wollen, auf heftigen Gegenwind. Die Followerinnen und Follower der Instagram-Seite des Branchenmagazins "The Hollywood Reporter" nehmen unter der entsprechenden Meldung kein Blatt vor den Mund: "Niemand will das", schreibt eine Followerin. "Ich habe die Nase voll von diesem Familienchaos. Hört endlich auf", fordert ein anderer.

"Du hast den Moment verpasst", schreibt eine Userin in Anspielung auf die Tatsache, dass Jada Pinkett Smith sich bis auf einen eher wenig aussagekräftigen Insta-Post noch nicht zu dem Vorfall geäußert hat. "Dieser Moment war so schrecklich und hinterließ bei jedem einen schlechten Geschmack im Mund und im Herzen. Ich kann es nicht einmal mehr ertragen, seine Filme zu sehen, es tut mir leid, aber ich bin fertig mit Will Smith und seiner Familie", schreibt ein Follower.

Ein anderer fordert: "Hör einfach auf, diesen Mann noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Toxisches Verhaltensmuster." Ähnlich sieht es diese Followerin: "So kann Jada ihren Mann buchstäblich nochmal vor den Bus werfen." Weiter wird kommentiert: "Jada macht alles, um im Gespräch zu bleiben." Oder: "Du hast es verursacht, jetzt wirst du es ausnutzen." Andere Kommentare beziehen sich auf Chris Rock: "Tiefe Heilung von was??? Das einzige Opfer hier ist Chris Rock!", ist zu lesen. Oder: "Ja, und ich kann es kaum erwarten, Chris Rock zu hören, wie er es erzählt."

Vereinzelt sind auch weniger ablehnende Kommentare zu finden. "Ich denke, dass die Diskussionen am roten Tisch wahrscheinlich zu dem Ausbruch geführt haben. Alle Familien haben ihre Probleme, also urteile ich nicht, aber vielleicht sollte das in der Familie bleiben. Nehmt euch Zeit, heilt euch, denkt nach. Die Öffentlichkeit muss nicht alles wissen", lautet der Rat einer Followerin. Auf ihrer eigenen Seite hat Jada Pinkett Smith die Kommentarfunktion eingeschränkt.

Quelle: ntv.de, hek/spot

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