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Grammy-nominierter Rapper Nipsey Hussle bei Schießerei getötet

Nipsey Hussle erlangt durch die Förderung von Hip-Hop-Mogul Jay-Z Bekanntheit. Sein erstes Album wird sogar für einen Grammy nominiert. Doch nun wird der 33-Jährige offenbar brutal aus dem Leben gerissen. Musikerinnen wie Rihanna zeigen sich erschüttert.

Der Grammy-nominierte US-Rapper Nipsey Hussle ist auf einem Parkplatz in Los Angeles erschossen worden. Die Schüsse fielen vor einem Bekleidungsladen, dessen Mitbesitzer Hussle war, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Laut den Ermittlern wurden mindestens zwei weitere Menschen angeschossen. Ein Tatverdächtiger sei bislang nicht gefasst worden.

Nur Stunden vorher hatte Hussle auf Twitter geschrieben: "Es ist ein Segen, starke Feinde zu haben." Der Rapper war lange Zeit wenig bekannt. Hip-Hop-Mogul Jay-Z kaufte ihm dann 100 seiner Mixtapes für jeweils 100 Dollar ab.

Hussles erstes Album "Victory Lap" war im Februar für einen Grammy als bestes Rap-Album nominiert. Hussle unterlag aber der Rapperin Cardi B, die den Preis für ihr Album "Invasion Of Privacy" gewann. Musikkollegen äußerten sich nun erschüttert über den Tod des 33-Jährigen.

"Zu früh gegangen", schrieb Rapper Snoop Dogg auf Instagram. Er sei "traurig" und erinnere sich an die guten Zeiten, die beide gehabt hätten. Pop-Diva Rihanna schrieb auf Instagram, sie sei "erschüttert". "Das ergibt keinen Sinn." Sänger John Legend twitterte: "Er war so talentiert, so stolz auf seine Heimat, so engagiert in seiner Gemeinde. Komplett fassungslos, dass er so früh von uns gegangen ist." Er habe erst vor einigen Tagen an einem Musikvideo mit Hussle gearbeitet.

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Quelle: n-tv.de, fzö/AFP

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