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Prinz spricht über Erziehung Palastmitarbeiter entsetzt über Harrys Kritik

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Kürzlich machte sich Prinz Harry noch für eine globale Impfkampagne stark, jetzt fordern Palastmitarbeiter die Rückgabe seiner Titel.

(Foto: picture alliance/dpa/Invision/AP)

Ein Podcast-Interview mit Prinz Harry schlägt hohe Wellen. Er spricht darin von viel Schmerz in seiner Erziehung. Dafür verantwortlich macht er aber nicht allein seinen Vater. Palastmitarbeiter reagieren entsetzt auf die Äußerungen und fordern Konsequenzen.

Hochrangige Mitarbeiter des britischen Königshauses fordern angeblich Konsequenzen für Prinz Harry. Nachdem er 2020 von seinen royalen Pflichten zurückgetreten ist, sei es höchste Zeit, dass er seinen Titel abgebe, wird "Mail on Sunday" zufolge hinter den Palastmauern diskutiert. Es gebe ein zunehmendes Gefühl von "Verwirrung und Verrat" bei den Royals, nachdem Harry seinem Vater und seinen Großeltern in einem Interview Vorwürfe gemacht habe.

Prinz Harry hatte im Podcast "Armchair Expert" von Dax Shepard und Monica Padman erklärt, er sei in die USA gegangen, um den Kreislauf aus "Schmerz und Leid" in seiner Familie zu durchbrechen. In seiner Erziehung habe er Schmerz erfahren. Er nimmt an, dass sein Vater diesen wahrscheinlich auch schon erlebt habe. Dass er damit auf die Erziehungsmethoden seiner Großeltern, Queen Elizabeth II. und Prinz Philip, anspielte, sorge im Palast angeblich für besonders viel Ärger, erklärten Insider laut "Mail On Sunday".

"Schockierend und respektlos"

Die Leute seien "entsetzt", dass Harry der Queen das kurz nach dem Tod von Prinz Philip antue. Seinen Großvater da mit hineinzuziehen, sei "schockierend und respektlos". Der Herzog von Sussex habe jetzt "viel Zeit damit verbracht", die Monarchie anzugreifen, von der er sage, dass sie ihm so großen Schmerz bereitet habe: "Es wächst das Gefühl, dass man den Titel nicht tragen sollte, wenn man eine so große Abneigung gegen die Institution hat", so die Quelle. Ein weiterer Insider sagte: "Sie sollten einfach Harry und Meghan werden. Und wenn sie sich weigern, müssen sie erklären, warum sie das nicht wollen." Offizielle Schritte, den beiden die Titel abzuerkennen, sollen aber nicht geplant sein.

Bereits im März hatten Prinz Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan mit einem TV-Interview mit US-Talkerin Oprah Winfrey für Aufsehen gesorgt. In dem Gespräch machten die Sussexes den Royals schwere Vorwürfe. Von Rassismus innerhalb der königlichen Familie war die Rede. Harry und Meghan leben seit etwa einem Jahr mit ihrem Sohn Archie in Kalifornien. Das seit 2018 verheiratete Ehepaar erwartet im Frühsommer sein zweites Kind.

Quelle: ntv.de, als/spot

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