Frühen Ausstieg gerechtfertigtPrinz Frédéric wütet gegen Klo-Regeln von Reality-Show

Gerade erst sind die Dreharbeiten der Jubiläumsstaffel "Kampf der RealityAllstars" angelaufen. Doch schon ist der erste Kandidat raus. Frédéric Prinz von Anhalt fühlt sich bei seinem täglichen Toilettengang zu sehr gegängelt. Auch über das Verhalten der Mitbewohner zieht er her.
Schnelles Ende für Frédéric Prinz von Anhalt in der ersten Allstar-Staffel von "Kampf der Realitystars": Wie er der "Bild"-Zeitung verrät, hat er das Format freiwillig vorzeitig verlassen. Erst in der vergangenen Woche hatte Moderatorin Arabella Kiesbauer auf Instagram verkündet, dass die Dreharbeiten zum Realityformat begonnen haben.
Wie Frédéric von Anhalt jetzt dem Blatt erklärt, wurde ihm die strenge Toiletten-Regelung zu viel. Die Kandidaten dürfen das WC nicht allein aufsuchen, sondern benötigen einen speziellen Ausweis und werden zur Toilette eskortiert. Für den Witwer von Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor (1917-2016) ein absolutes No-Go: "Es wurde mir quasi vorgeschrieben, wann ich meine Blase zu entleeren habe." Vor der Toilette hätten zudem Personen kontrolliert, wie lange man auf dem Klo verbrachte. "Das hat mich völlig blockiert. Ich empfinde diese Vorgehensweise als abartig", so der Prinz.
Dabei nahm er bereits 2021 an einer regulären Staffel des Formats teil - die Toilettenregeln haben sich laut des Zeitungsberichts seit damals nicht geändert. Dass der Grund nur ein Vorwand für seinen Ausstieg sei, weist der 82-Jährige jedoch zurück.
Vielmehr sei ihm auch das Benehmen einiger Mitstreiter missfallen. "Wer morgens angezogen, verschwitzt und ungeduscht in den Pool springt, hat mit Hygiene nicht mehr viel am Hut", wettert er weiter. Für von Anhalt habe die Show nichts mehr mit echtem Reality-TV, "einer realistischen Wirklichkeit", zu tun, sondern sei "völlig konstruiert und provokativ". Unter diesen Bedingungen hätte er den Vertrag gar nicht erst unterschrieben.
Mehr noch - er hegt nun offenbar eigene TV-Ambitionen: "Wenn es so weitergeht, werde ich auf eigene Kosten eine richtige Reality-Sendung produzieren, die mehr am richtigen Leben orientiert ist."
Der Sender RTLZwei wollte sich auf Anfrage nicht zu den Vorfällen äußern und teilte lediglich mit, dass man nichts "zu Inhalten zukünftiger Sendungen" sage. Die Jubiläumsstaffel "Kampf der RealityAllstars" soll im Frühjahr ausgestrahlt werden. Neben dem ausgeschiedenen Prinz sind unter anderem Georgina Fleur, Sam Dylan, Kader Loth, Loona, Yeliz Koc und Serkan Yavuz dabei.