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Seit 2007 Teil der Familie Queen trauert um vorletzten Hund

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Ist bekannt für ihre Tierliebe: Queen Elizabeth II.

(Foto: imago images/i Images)

Mehr als 30 Hunde hat Queen Elizabeth II. während ihrer Regentschaft bereits überlebt. Nun muss sich die Tierliebhaberin erneut von einem Vierbeiner verabschieden: Ihr Dorgi Vulcan ist tot. Sie besitzt nun nur noch ein Haustier.

Queen Elizabeth II. trauert um ihren Dorgi (Dackel-Corgi-Mix) Vulcan, der, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits vor einigen Wochen auf Schloss Windsor verstorben ist. Woran der Hund gestorben ist, ist nicht bekannt, wie die "Daily Mail" unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle weiter meldet. Ebenso nicht sein Alter. Bekannt ist allerdings, dass die britische Königin Vulcan seit 2007 hatte, also wurde er mindestens 13 Jahre alt. Nach dem Verlust bleibt der Monarchin demnach nur noch Dorgi Candy.

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Der nun verstorbene Vulcan stammt vom ersten Corgi der Queen, Susan (im Bild), ab.

(Foto: imago stock&people)

Als ein Corgi von Elizabeth II. sich mit Dackel Pipkin von ihrer Schwester, Prinzessin Margaret (1930-2002), paarte, entstanden die Dorgis. In den folgenden Jahren züchteten die Schwestern weitere dieser Mischlinge, darunter Cider, Berry, Vulcan und Candy, die der Königin gehörten, sowie Rum, der Margaret gehörte.

Queen Elizabeths letzter verbliebener reinrassiger Corgi, Willow, wurde nach einer Krebserkrankung im Jahr 2018 eingeschläfert. Damit besaß die Monarchin zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs keinen ihrer heißgeliebten Corgis mehr. Willow war laut der britischen Boulevardzeitung die 14. Generation, die von Susan abstammte, einem Corgi, den die damalige Prinzessin Elizabeth zu ihrem 18. Geburtstag am 21. April 1944 bekommen hatte. Während ihrer Regierungszeit besaß sie mehr als 30 Corgis.

"Ein Hund ist nicht nur ein Haustier"

Der Verlust von Vulcan dürfte das Gefühl des bislang vielleicht einsamsten Weihnachtsfests der Königin noch verstärken. Denn wie diese Woche bekanntgegeben wurde, werden die Monarchin und ihr Ehemann, Prinz Philip, auf das Familienfest verzichten und die Tage stattdessen "ruhig" auf Schloss Windsor verbringen. Auf das Anwesen in dem Städtchen westlich von London hatten sie sich wegen der Corona-Pandemie zurückgezogen.

Mitte November war auch schon der neunjährige Hund Lupo von Queen-Enkel Prinz William und Herzogin Kate verstorben, wie das Paar auf Instagram bekanntgab. Kates Bruder James Middleton, ein bekannter Hundefan, verabschiedete sich ebenfalls mit einem Instagram-Post von Lupo: Dessen Tod sei "so traurig", nichts könne einen jemals auf den Verlust eines Hundes vorbereiten, schrieb Middleton. "Für diejenigen, die noch nie einen Hund hatten, könnte es schwierig sein, den Verlust zu verstehen. Diejenigen, die einen Hund geliebt haben, wissen: Ein Hund ist nicht nur ein Haustier; er ist ein Familienmitglied, ein bester Freund, ein treuer Begleiter, ein Lehrer und ein Therapeut."

Quelle: ntv.de, lri/spot