Unterhaltung

Trotz Corona-Krise "Rock am Ring" soll im Juni stattfinden

Eine junge Frau steht beim Auftritt der US-amerikanischen Punkband Rise against vor der Hauptbühne des Musikfestival

Noch wollen die Veranstalter von "Rock am Ring" und "Rock im Park" an den geplanten Jubiläumsterminen festhalten.

(Foto: Thomas Frey/dpa)

Niemand weiß momentan, wie es in Sachen Corona weitergeht. Trotzdem wollen die Veranstalter der Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" an den geplanten Terminen festhalten. Schon in zwei Monaten sollen die bereits fast ausverkauften Events über die Bühne gehen.

Nach derzeitigem Stand finden die Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" 2020 ungeachtet der Corona-Krise statt. Wie die Veranstalter auf ihrer Website schreiben, liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Zu der 35. Ausgabe des "Rock am Ring"-Festivals in der Eifel und der 25. Ausgabe des Zwillingsfestivals "Rock im Park" in Nürnberg vom 5. bis 7. Juni werden mehrere Zehntausend Fans erwartet. Bands wie Korn, System of a Down, Green Day oder The Offspring sollen auf den Bühnen stehen.

"Wir informieren euch umgehend"

Man beobachte die Entwicklungen (der Pandemie) sehr genau, heißt es in dem Text auf der Website. Die Gesundheit der Festivalbesucher, Künstler und Mitarbeiter hätte oberste Priorität: "Sollte sich an der aktuellen Lage etwas ändern, entscheiden die Gesundheitsbehörden über mögliche Anpassungen und wir informieren euch umgehend."

Beide Festivals sind bereits so gut wie ausverkauft. Laut "Nordbayern.de" sagte ein Sprecher der Ticketbörse "Eventim": "Wir warten bis nach Ostern ab und gehen davon aus, dass wir dann Hinweise bekommen, wie es die darauf folgenden Wochen und Monate weitergeht."

Vergangenes Jahr geriet "Rock im Park" in die Schlagzeilen, weil es für die 70.000 Besucher nicht genug Toiletten gab. In den sozialen Netzwerken machten viele von ihnen ihrem Ärger Luft. Sie nannten die Situation und die langen Schlangen vor den Toiletten eine Unverschämtheit.

Quelle: ntv.de, nan/spot