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Hat Amber Heard alles erfunden? Rosenkrieg mit Johnny Depp bleibt schmutzig

Die Scheidungsschlacht zwischen Johnny Depp und Amber Heard will nicht enden. Jetzt ermitteln offenbar die US-Behörden gegen Heard wegen Meineids: Sie hatte behauptet, Depp habe die Wohnung verwüstet und sie geschlagen, aber die Polizei findet davon keine Spuren.

Das letzte Wort im Rosenkrieg zwischen dem ehemaligen Hollywood-Paar Amber Heard und Johnny Depp ist offenbar immer noch nicht gesprochen worden. Zwar verlor Depp Anfang April das Berufungsverfahren gegen das Urteil, in dem es als verhältnismäßig angesehen wurde, dass er 2018 in einem Artikel der Zeitung "The Sun" als "Frauenschläger" bezeichnet werden durfte. Doch wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, ermittelt das Los Angeles Police Department nun wegen Meineids gegen Heard.

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Einst liebten sie sich, nun streiten sie sich: Johnny Depp und Amber Heard.

(Foto: picture alliance / empics)

Dabei geht es dem Bericht zufolge um Heards Aussage zu einem Vorfall im Mai 2016. Damals soll Depp angeblich die gemeinsame Wohnung verwüstet und Heard mit einem Telefon geschlagen haben. Aufnahmen der Körperkameras (Bodycams) der herbeigerufenen Polizeibeamten zeigen aber offenbar ein ganz anderes Bild. In der Wohnung sind keinerlei Anzeichen von Verwüstung zu sehen und auch Heard soll laut Aussagen der Beamten keine Verletzungsspuren aufgewiesen haben.

Hat Heard also falsche Angaben zum Hergang gemacht? Diesem Vorwurf scheinen die Behörden nun zumindest nachzugehen. Im Falle einer Verurteilung drohen der 34-Jährigen bis zu vier Jahre Haft.

Hat Heard Geld behalten statt gespendet?

Im vorhergegangenen Kapitel des Scheidungskrieges hatte der 57-jährige Depp im März vor Gericht gegen Heard aufgeführt, dass sie die Summe, die ihr per Richterspruch Ende 2020 zugesprochen worden war und die sie danach angeblich spenden wollte, doch für sich behalten habe. Das hat zumindest Depps Anwalt Andrew Caldecott vor dem Berufungsgericht im März angeführt. Stattdessen habe Heard die großzügige Geste nur vorgetäuscht, um "ihrer Glaubwürdigkeit als Person einen maßgeblichen Schub" zu geben. Dadurch sei "von Beginn an die Waage gegen Herrn Depp gekippt worden". Statt die sieben Millionen Dollar an mehrere Krankenhäuser zu spenden, wie eigentlich angekündigt, seien dort bislang gerade einmal 100.000 Dollar von Heard eingegangen.

Zur Verteidigung sagte Heards Anwältin Elaine Bredehoft, die volle Summe sei nur deshalb noch nicht gespendet worden, weil Depp nicht müde werde, Heard zu verklagen: "Amber wird in ihrem Ziel behindert, weil Herr Depp sie verklagt hat. Deswegen war sie dazu gezwungen, Millionen Dollar auszugeben, um sich der falschen Anschuldigungen von Herrn Depp zu erwehren."

Quelle: ntv.de, abe/spot

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