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Sohn und Tochter auf Distanz Sandra Bullocks Kinder erlebten Erkrankung ihres Partners hautnah mit 

25.08.2026, 16:46 Uhr
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Sandra Bullock verlor 2023 ihren langjährigen Partner. (Foto: Gabe Ginsberg/Getty Images)

Erstmals spricht Sandra Bullock über den Tod ihres Partners Bryan Randall. Dabei schildert die Schauspielerin auch, wie unterschiedlich ihre zwei Kinder mit dessen ALS-Erkrankung umgegangen sind.

2023 stirbt Sandra Bullocks Partner Bryan Randall, der für sie nach eigenen Angaben "die Liebe meines Lebens" war, an den Folgen seiner ALS-Erkrankung. Drei Jahre später spricht die Schauspielerin im Podcast "SmartLess" nun erstmals ausführlich über seine Erkrankung und seinen Tod.

So schildert Bullock beispielsweise auch, wie herausfordernd Randalls gesundheitliche Situation für ihre beiden Kinder gewesen sei. Louis (heute 16) und Laila (12) seien trotz ihres jungen Alters "vollkommen im Bilde gewesen", erklärt die 62-Jährige im Podcast: "Sie konnten es sehen. Sie haben Augen im Kopf. Und sie sind sehr, sehr aufmerksame Kinder."

Zumal sich Randalls Erkrankung irgendwann ohnehin nicht mehr habe verbergen lassen. ALS ist eine unheilbare neurodegenerative Erkrankung, die Nervenzellen angreift und im Verlauf zu fortschreitender Muskelschwäche führt. Daher sei den Kindern nicht nur der körperliche Verfall Randalls aufgefallen, sondern auch, dass sich das Verhalten aller in seinem Umfeld veränderte. Bullock erklärte, dass sie in der glücklichen finanziellen Lage gewesen sei, ihr Haus so einrichten zu können, dass ihr Partner dort versorgt werden konnte. Doch auch die damit verbundenen Maßnahmen und Veränderungen seien natürlich ebenfalls vor den Augen der Kinder passiert.

Bullock habe diese Dinge immer dann thematisiert, wenn ihre Kinder dazu Fragen stellten oder sie merkte, dass die beiden etwas mitbekommen hatten. Anschließend habe sie gefragt, wie die zwei mit der Situation umgehen wollten.

Sohn entzog sich der Situation

"Louis ist damit ganz anders umgegangen als Laila", erinnert sich die Schauspielerin. Rund zwei Jahre vor Randalls Tod habe ihr Sohn für sich erkannt, dass ihm die Situation im Haus nicht guttue. Er habe ihr seine Unterstützung zugesagt, sich aber bewusst zurückgezogen. Sie habe nicht gewollt, dass er in diesem Alter zum Mann der Familie werde, betont Bullock, er habe einfach Kind sein sollen. Ihn doch um Hilfe bitten zu müssen, habe deshalb bei ihr Schuldgefühle ausgelöst.

Bei ihrer Tochter sei es etwas anders verlaufen. Laila sei Randall bis etwa ein halbes Jahr vor seinem Tod eng verbunden geblieben. Danach habe sie ihn nicht mehr besuchen wollen oder nur mit ihrer Mutter zusammen. Um den Wunsch der Kinder zu respektieren, habe Bullock mit ihrer Familie einen anderen Teil des Hauses bewohnt.

Drei Jahre Schweigen

Im Podcast spricht Bullock auch darüber, wie sehr die Jahre sie selbst belastet hätten. Randall habe sie gebeten, die Diagnose für sich zu behalten, weshalb sie die enorme Last seiner Erkrankung fast allein getragen habe. Sie habe sich "isoliert" gefühlt, gesteht die Schauspielerin. Bis zum Feststellen von ALS habe es mehr als ein Jahr gedauert, dazu seien bei ihrem Partner psychische Probleme gekommen.

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Ein Bild aus guten Tagen: Sandra Bullock und Bryan Randall 2018 bei der Premiere des Films "Ocean's 8" in New York. (Foto: GC Images)

Bryan Randall arbeitete als Fotograf, zuvor stand er als Model vor der Kamera. Bullock lernte er 2015 kennen, ihren ersten gemeinsamen Auftritt hatten die beiden im August desselben Jahres bei der Hochzeit von Jennifer Aniston und Justin Theroux. Acht Jahre waren sie ein Paar, ihre zwei Adoptivkinder zog Bullock gemeinsam mit ihm groß.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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