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Wehe, wenn die Blase drückt!Sarah Engels' Robe beim ESC-Auftakt hatte ihre Tücken

11.05.2026, 11:47 Uhr
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Lady in Red: Sarah Engels hätte für dieses Kleid definitiv 12 Punkte verdient. (Foto: IMAGO/TT)

Bei der Auftaktszeremonie zum ESC legt Sarah Engels in Wien einen spektakulären Auftritt hin. Doch nicht nur die Schleppe ihrer Robe erweist sich beim Gang über den türkisfarbenen Teppich als Herausforderung.

Am 16. Mai findet das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien statt. Doch traditionell stellen sich die jeweiligen Vertreter der einzelnen Länder bereits knapp eine Woche vorher den internationalen Medienvertretern und ESC-Fans vor. Und so flanierten am Sonntagabend alle 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Musikwettbewerbs in alphabetischer Reinfolge über den traditionell türkisfarbenen Teppich, der zwischen dem Burgtheater und dem Rathaus verlegt war. Für Deutschland tritt in diesem Jahr Sarah Engels mit dem Lied "Fire" an. Sie wählte für ihren Gang über den Teppich eine spektakuläre Robe.

Das rote schulterfreie Organza-Kleid im Meerjungfrau-Schnitt wurde von der Berliner Designerin Jasmin Erbas entworfen. Wie diese gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte, sei Engels' Robe von der Ästhetik des Feuers inspiriert - passend zu ihrem ESC-Beitrag "Fire". Rund 300 Arbeitsstunden seien in das Stück geflossen. "Gerade die aufwendige Strukturierung des Organzas mit den vielen eingearbeiteten feinen Stäben ist extrem zeitintensiv, weil jede Bahn einzeln gelegt, fixiert und in Form gebracht werden muss", verriet die Designerin der "Bild".

Die Idee für das Kleid soll dabei von Engels selbst gekommen sein. Sie habe sich an dem Flammenkleid orientiert, das die Filmfigur Katniss Everdeen, gespielt von Jennifer Lawrence, in "Die Tribute von Panem" trägt. Zu ihrer aufwendigen Robe kombinierte sie am Sonntag eine Hochsteckfrisur mit Wasserwelle und etwa zehn Zentimeter hohe High Heels. Drei Stunden habe das gesamte Styling in Anspruch genommen, erklärte die Sängerin.

Müssen muss sich Engels verkneifen

So spektakulär der Auftritt war, so unpraktisch war die Robe allerdings. Die Schleppe war so ausladend, dass Engels ständig aufpassen musste, nicht darüber zu stolpern oder sich darin zu verheddern. Daher raffte die Sängerin das Kleid immer wieder hoch. .Doch nicht nur Laufen war mühsam, wie Engels im "Bild"-Interview verriet. Auch Sitzen war kaum möglich. Als größte Herausforderung dürfte sich aber entpuppt haben, dass es der Sängerin in ihrem ausladenden Outfit nicht möglich war, auf die Toilette zu gehen. Wer schön sein will, muss leiden, heißt es ja bekanntlich. Dafür war Engels der ganz große Auftritt aber sicher.

Ebenso sicher ist allerdings auch, dass Deutschlands diesjährige ESC-Hoffnung die feuerrote Robe nicht bei ihrem Auftritt tragen wird: "Darin kann ich mich ja kaum bewegen! Und wer meinen Song kennt, der weiß ja, dass es dabei auch ein bisschen ums Tanzen geht."

Die beiden Halbfinals werden am Dienstag, 12. Mai, und Donnerstag, 14. Mai, live ausgetragen, das große ESC-Finale folgt am Samstag, 16. Mai.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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