Unterhaltung

Von "James Bond" bis "Rocky" Schauspieler Frank McRae ist tot

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Erlag einem Herzinfarkt: Frank McRae.

(Foto: imago images/Everett Collection)

Der ganz große Star ist er nie gewesen. Doch immerhin spielte Frank McRae an der Seite von Schwergewichten wie Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger. Auch einen Auftritt bei James Bond absolvierte er. Nun ist der Schauspieler mit 80 Jahren gestorben.

Der Schauspieler Frank McRae ist tot. Er starb bereits am 29. April im Alter von 80 Jahren an einem Herzinfarkt im kalifornischen Santa Monica. Dies wurde von seiner Schwiegertochter Suzanne McRae bestätigt, wie unter anderem das Branchenportal "Deadline" berichtet.

Geboren in Memphis, besuchte McRae die Tennessee State University mit einem Doppelstudium in Drama und Geschichte. Anschließend zog es ihn jedoch zunächst in die "National Football League" (NFL), wo er als Defensive Tackle für die Chicago Bears und Los Angeles Rams im Einsatz war.

Nach dem Ende seiner Football-Karriere wechselte er abermals das Metier und wurde Charakterdarsteller in der Unterhaltungsindustrie. In mehr als 40 Filmen ist McRae zu sehen.

Bis 2006 aktiv

Dazu gehören unter anderem mehrere Streifen mit Sylvester Stallone: "F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg" (1978), "Paradise Alley" (1978), "Lock Up" (1989) und auch "Rocky II" (1979).

Aber auch der "James Bond"-Reihe stattete McRae einen Besuch ab. So wirkte er im Film "Lizenz zum Töten" mit Timothy Dalton in der Rolle von 007 als Agenten-Kumpel Sharkey mit. Zu den Höhepunkten seines Schaffens dürfte zudem sein Auftritt als Lieutenant Dekker im Arnold-Schwarzenegger-Streifen "Last Action Hero" (1993) zählen. 2006 zog sich McRae aus dem Film- und Fernsehgeschäft zurück.

Zu den Hinterbliebenen des Schauspielers gehören sein Sohn Marcellus, eine Schwiegertochter und drei Enkelkinder: Camden, Jensen und Holden. Spenden zu seinem Gedenken können an den Sheldrick Wildlife Trust gemacht werden, ein Programm zur Rettung verwaister Elefanten und zur Rehabilitation von Wildtieren in Kenia.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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