Unterhaltung

"Vollspacko" Schweiger ätzt gegen Böhmermann

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Die "Person des Jahres", aber nicht der "Mann des Jahres": Til Schweiger.

(Foto: imago/Future Image)

Til Schweiger und Jan Böhmermann werden wohl keine Freunde mehr. Bei Facebook schießen die beiden Giftpfeile aufeinander. Nicht nur der Anlass ist ziemlich albern, sondern auch die Art und Weise der Auseinandersetzung reichlich kindisch.

In einem jetzt schon nahezu legendären Facebook-Post hat Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger dem Moderator Jan Böhmermann kräftig eine mitgegeben.

Der Stein des Anstoßes dafür könnte nichtiger kaum sein: die "Playboy"-Wahl zum "Mann des Jahres". Dort landete Böhmermann auf Platz eins, Schweiger nur auf Rang zehn. "Neun Plätze hinter dem Vollspacko Böhmermann", ätzte Schweiger, den es offenbar ernsthaft getroffen hat, in dem Ranking so viel schlechter abzuschneiden als der Satiriker.

Seinen Post ergänzte der Regisseur von Erfolgsfilmen wie "Honig im Kopf" um einen Artikel zur Wahl von "Deutschlands Person des Jahres", die wiederum das Internetportal "Yahoo" durchgeführt hat. Dort nämlich landete Schweiger wohl zu seiner Genugtuung auf dem ersten Platz.

"Besoffen bei Facebook"

Böhmermann ließ es sich nicht nehmen, auf seinem eigenen Facebook-Kanal in gewohnter Art und Weise auf Schweigers Stänkerei zu reagieren. Er teilte den Beitrag seines Counterparts, ergänzt mit einem Link zu seinem Song "Besoffen bei Facebook". In dem Song aus seiner Show "Neo Magazin Royale" machte er sich im Sommer 2016 unter anderem über die teilweise emotionalen Posts von Schweiger lustig.

Schon Anfang des Jahres hatten sich die beiden in die Wolle gekriegt. Auf einen Seitenhieb Böhmermanns gegen Schweiger in der Diskussion um die Flüchtlingspolitik folgte eine Tirade des Schauspielers gegen den Moderator in einem Interview: "Ich finde den nicht lustig. Das ist ein leicht verzogener Bubi, der sich selbst am lustigsten findet", sagte Schweiger damals dem "Stern". Mit Blick auf Böhmermanns TV-Show ergänzte er: "Ich habe das ein Mal geguckt und mich darüber gewundert, dass die den alle so feiern. Warum eigentlich? Weil die so sind wie er?"

Kaum zu glauben, dass hier ein 52-Jähriger und ein 35-Jähriger aufeinandertreffen. Schon eher hat das Ganze den Charme einer Auseinandersetzung im Kindergarten.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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