Unterhaltung

Jauch über "Wer wird Millionär?" "Selbst der Oberlehrer hat seinen Spaß"

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Jauch und die Mitspieler zum Staffelauftakt von "Wer wird Millionär?".

(Foto: Frank Hempel)

"Wer wird Millionär?" kehrt am Montagabend mit einem Spezial aus der Sommerpause zurück. Acht frischgebackene Abiturientinnen und Abiturienten spielen im großen "Abi 2018 Special" bei RTL um den Sieg. Im Gegensatz zu den jungen Gästen ist es für die Quizshow und ihren Moderator Günther Jauch bereits die 42. Staffel. Zuletzt wurde immer wieder spekuliert, wie lange der 61-Jährige noch dabei bleiben wird. Im Interview mit n-tv.de erklärt Jauch zumindest, was er sich zum 20. Jubiläum im kommenden Jahr wünscht, was er von der Jugend und von Waldemar Hartmann hält und wie weit er in seiner eigenen Sendung kommen würde.

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Endlich Abi und endlich bei Günther Jauch um die Million spielen! Der Moderator beim "Abi 2018 Special".

(Foto: Frank Hempel)

n-tv.de: Herr Jauch, was ist die härtere Prüfung: Abi oder "Abi 2018 Special"?

Günther Jauch: Das eigene Abitur ist schon der größere Stress. Vor allem als mittelmäßiger Schüler, der ich war ...

Sind jüngere Kandidaten heute schlauer als früher, weniger gebildet oder stellen Sie da keinen Unterschied fest?

Es kommt natürlich auf die Fragen an. Bei Musik, Filmen und allem, was mit der Digitalisierung zu tun hat, sind die Jüngeren richtig gut. Beim klassischen Bildungskanon wird es etwas schwieriger. Den größten Vorteil haben die Jüngeren bei der Auswahlfrage. Sie sind da einfach viel schneller als die Eltern- oder Großeltern-Generation.

Waldemar Hartmann hat mal wieder ausgerechnet bei einer Fußballfrage als Telefonjoker gepatzt. Haben Sie ihm nach der Sendung einen Kasten Weißbier geschickt? Oder ein "Kicker"- oder "11 Freunde"-Abo?

Nein, aber für Fußballfragen bleibt Waldi mein absoluter Lieblingsjoker!

Hand aufs Herz: Wie weit würden Sie selbst kommen? Wie oft haben Sie die Antwort auf die Millionenfrage gewusst?

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Günther Jauch bei der 19. Ausgabe der Sendung "Wer wird Millionär?".

(Foto: Jörg Carstensen)

Bis 32.000 Euro bin ich im Allgemeinen ganz gut unterwegs. Die Millionenfrage hätte ich bisher vielleicht zwei- oder dreimal richtig beantworten können.

Vier Frauen, zehn Männer: Die bisherige Gewinnerstatistik ist ziemlich eindeutig. Warum schneiden Frauen Ihrer Ansicht nach schlechter ab?

Das weiß ich nicht. Vielleicht stellen Frauen ihr Licht immer noch zu oft unter den Scheffel.

"Wer wird Millionär?" ist in Deutschland besonders populär. Befriedigt die Sendung etwas in der deutschen Seele?

Es müssen nur zwei vorm Fernseher sitzen und schon garantiert die Sendung einen spannenden Wissenswettbewerb. Enkel übertrumpfen bei manchen Fragen ihre Eltern und Großeltern, weil für alle etwas dabei ist. Selbst der alleinstehende Oberlehrer hat an dem Quiz seinen Spaß.

Die Show ging am 3. September 1999 bei RTL auf Sendung. Wie würden Sie den Geburtstag im nächsten Jahr am liebsten feiern?

Vielleicht mit einer großen Jubiläumssendung. Dass das Format 20 Jahre so erfolgreich läuft, hätte ich selbst nicht gedacht.

Die Fragen stellte Nina Jerzy

"Wer wird Millionär?" - Das "Abi 2018 Special" läuft heute um 20.15 Uhr bei RTL.

Quelle: ntv.de