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Vip Vip, Hurra! Sexualisiert Heidi Klum ihre Tochter Leni?

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Leni und Heidi Klum: Das Mutter-Tochter-Gespann gefällt nicht jedem

(Foto: picture alliance / Jeremy Smith/imageSPACE/MediaPun)

Heidi Klum und Leni posieren halbnackt vor der Kamera, Oliver Pocher geht zu weit und Nazan Eckes ist wieder Single. Vip Vip, Hurra! Hier kommen die Aufreger und Highlights aus der Woche der Stars und Sternchen.

Kein Tag, an dem das Internet nicht wegen eines Promis hochkocht, ein Shitstorm wütet oder Leute ihren Unmut kundtun. Ganz vorne auf der Aufreger-Liste in dieser Woche: Heidi Klum und ihre Tochter Leni. Darf die Mutti sich mit der Tochter gemeinsam halb nackig präsentieren oder geht das zu weit? Das Model hat schon immer gerne provoziert. Für gewöhnlich juckt es die 49-Jährige herzlich wenig, was die Leute über sie sagen oder schreiben, doch die Kommentarfunktion auf ihrem Instagram-Account hat sie schon seit Längerem deaktiviert.

Denn auch die Reaktionen auf die gemeinsame Kampagne mit Tochter Leni für die italienische Dessous-Marke Intimissimi fallen nicht nur positiv aus. Die einen finden die Aktion "fragwürdig" und "geschmacklos", ja sogar "verstörend", so mancher ist der Meinung, dass hier eine Mutter ihre eigene Tochter sexualisiere. Schöne, ästhetische Fotos von Frauen in Unterwäsche: Daran stört sich kaum jemand, aber wenn die Frauen Mutter und Tochter sind, hagelt es oft böse Kritik. Davon kann auch die Schauspielerin Claudelle Deckert ein Lied singen, die sogar noch einen Schritt weiterging als Heidi und Leni und gemeinsam mit ihrer Tochter Romy im vergangenen Jahr für den "Playboy" blankzog.

"Wir sind Mutter und Tochter, aber wir haben ein super gutes und freundschaftliches Verhältnis", sagte die damals 47-Jährige zu den heißen Aufnahmen mit ihrer heute 24 Jahre alten Tochter. "Man kann zeigen, was in einem steckt, wer man ist, dass man eine starke Frau und Persönlichkeit ist und nicht so ein Mäuschen. Es ist empowering women auf eine Weise, die Männer anspricht." Wie viel Spaß die beiden vor der Kamera hatten, zeigen - genauso wie im Falle von Heidi und Leni - die heißen Bilder.

"Hass für etwas, was ich so nie gemacht habe"

Ärger im Netz hatte in dieser Woche auch Oliver Pocher. Zu Recht, wie viele der Meinung sind. Der Komiker, der mit seiner Bildschirmkontrolle auf Instagram einen Hype während der Corona-Pandemie ausgelöst hatte, gerät inzwischen immer mehr in die Kritik. Viele Zuschauer empfinden seine oft launigen Beurteilungen über die Welt der Influencer immer mehr als Bashing. Pocher, so heißt es oft, spiele sich als moralische Instanz auf. Es stehe ihm nicht zu, über andere zu urteilen. Außerdem nehme er billigend in Kauf, dass die von ihm kritisierten Influencer dem Mob zum Fraß vorgeworfen werden. Nun trat die Ulknudel mit einem Repost einen Sturm der Entrüstung los!

Auf einem Bild zwar verfremdet, aber dennoch erkennbar: die Influencerin und Autorin Anna Adamyan. Der ehemaligen "Germany's next Topmodel"-Kandidatin folgen auf Instagram mehr als eine halbe Million Menschen. Adamyan, auch bekannt unter dem Namen Anna Wilken, setzt sich seit Jahren für mehr Aufklärung zum Thema Endometriose ein. Die chronische Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut geht oft mit einem unerfüllten Kinderwunsch einher. Adamyan hat über ihren Kampf und den Wunsch, Mutter zu werden, ein Buch geschrieben.

Kürzlich hatte das Model eine Grippe und verfasste nach der Genesung einen Post, der mit einem Rabattcode versehen war. Es handelte sich dabei um Werbung für eine Schmuckmarke. Versehen war das Ganze mit den Worten: "Langsam aber sicher bergauf". Pocher aber deutete den Post falsch. Seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten: "Wenn du aus deiner Fehlgeburt noch einen Rabattcode machst, ist der Tiefpunkt erreicht …"

Ein Missverständnis! Denn es ging um eine Erkältung und nicht um eine Fehlgeburt. Pocher, selbst Vater von fünf Kindern, löschte seine Story wenige Stunden später. Und während Adamyan sagt: "Ich würde meinen Verlust auf diese Art und Weise nie kommerziell ausschlachten", ergossen sich viele böse Kommentare über die Influencerin. "Hass für etwas, was ich so nie gemacht habe." Fehler passieren. Aber dann sollte man auch die Größe besitzen, sich aufrichtig dafür zu entschuldigen.

Weitere Aufreger und Highlights der Woche

Bei der Ballermann-Sängerin Melanie Müller fand eine Razzia statt, Jasmin Herren will nicht hinnehmen, dass das Ermittlungsverfahren wegen Einbruchs in die Wohnung von Willi Herren eingestellt wird, und Nazan Eckes lässt mit der Bekanntgabe, wieder Single zu sein, viele Herzen höherschlagen. Für Riesenwirbel aber sorgte in dieser Woche der Poptitan mit Aussagen über die Sanktionen der Bundesregierung gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges: "Wenn die diese Sanktionen zum Beispiel nicht gemacht hätten und man hätte sich vernünftig an einen Tisch gesetzt, dann bräuchten die Leute jetzt nicht diesen ganzen Firlefanz machen. Jetzt müssen wir frieren, jetzt müssen wir dies und das - das ist doch alles scheiße, aus meiner Sicht". Im Netz geriet die Diskussion bald schon außer Rand und Band. Es war sogar die Rede davon, Dieter Bohlen würde "hetzen".

Doch Bohlen stellt auf Nachfrage von RTL klar: "Ich wünsche mir nichts mehr, als dass dieser Angriffskrieg endet, damit das Leiden in der Ukraine ein Ende hat und wir alle wieder in Frieden leben können. Ich bin absolut gegen Krieg. Ich möchte, dass die Lage deeskaliert. Mir deshalb eine politische Richtung zu unterstellen, ist falsch."

Zu den schönsten Nachrichten für viele Fans der ersten Stunde gehörte in dieser Woche folgende: Die Backstreet Boys, die aktuell auf großer Europatour sind, spielen an zwei Abenden in Berlin. Die erfolgreichste Boyband aller Zeiten macht aus vielen längst erwachsen gewordenen Fans wieder Teenies, die kreischend in der ersten Reihe stehen, ihre Idole wie einst 1999 anschmachten und jeden Song lautstark mitschmettern: "Everybody/Rock your body/Rock your body right/Backstreet's back, alright". Bis nächste Woche!

Quelle: ntv.de

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