Unterhaltung

J.Lo und Shakira im Super Bowl "Softporno"-Show entsetzt einige Zuschauer

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J.Lo und Shakira - zu sexy für die USA?

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Mit ihrer Performance in der Halbzeit des Super Bowls haben Shakira und J.Lo für ordentlich Stimmung gesorgt. Doch nicht bei allen Zuschauern vor den Fernsehern kam die Show gut an: Für ein paar Eltern war der Auftritt der beiden Sängerinnen zu obszön.

Die Halbzeitshow von Jennifer Lopez und Shakira beim diesjährigen Super Bowl am 2. Februar hatte es in sich: heiße Rhythmen, knappe Kostüme und laszive Tanzeinlagen. War das etwa zu viel des Guten? Wie WFAA, ein mit ABC verbundener Fernsehsender, berichtet, seien nach dem Doppel-Auftritt im Hard Rock Stadium in Miami etliche Beschwerden eingegangen.

Mehr als 1300 verärgerte TV-Zuschauer hätten sich demnach bei der Federal Communications Commission (FCC) gemeldet, einer US-Behörde, die unter anderem für die Zensur obszön eingestufter Wörter und Bilder verantwortlich ist. Die Beschwerden seien aus so gut wie allen Staaten der USA eingereicht worden, die meisten würden aus Texas stammen. Einen Eindruck des Auftritts vermittelt das ntv-Video.

Der Grundtenor: Der Auftritt der beiden Sängerinnen sei keinesfalls familienfreundlich gewesen. So heißt es etwa in einer der Beschwerden, die zum Teil von der "New York Post" veröffentlicht wurden: "Ich bewundere Shakira und Jennifer Lopez dafür, dass sie in so großartiger Form sind und tolle Stimmen haben, aber in dieser Show ging es zu 100 Prozent um Sex. Das war nicht einmal im Entferntesten familienfreundlich."

Eltern mit ihrem "Latein am Ende"

Andere TV-Zuschauer mussten offenbar so weit gehen und ihren Kindern die Augen zuhalten. Die viele nackte Haut, die SM-Outfits der Künstlerinnen, Lopez' Poledance-Einlage sowie die zum Teil obszönen Nahaufnahmen seien in ihren Augen mehr als anstößig gewesen.

Ein Vater von zwei Teenager-Mädchen soll beanstandet haben: "Ich fühle mich zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, eine Beschwerde einzureichen, da ich mit meinem Latein am Ende bin. Diese 'Show' hätte für spätabendliches Kabelfernsehen reserviert sein sollen." Auch der Begriff "Softporno" sei in manchen Beschwerden gefallen.

1300 Beschwerden mögen viel klingen, im Verhältnis zu der Menge an TV-Zuschauern, die den Super Bowl verfolgt hat, macht das laut FCC aber etwa nur "ein tausendstel Prozent aller Zuschauer" aus. Zum Vergleich: Als Justin Timberlake 2004 die Brustwarze seiner Super-Bowl-Bühnenpartnerin Janet Jackson entblößte, seien bei der FCC rund 540.000 Beschwerden eingegangen.

Quelle: ntv.de, lri/spot

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