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Seine Eltern hatten Covid-19 Sohn von Tom Hanks wettert gegen Impfung

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Chet Hanks ist einer von drei Söhnen von Tom Hanks und Rita Wilson. (Bild von 2011)

(Foto: picture alliance / abaca)

Anfang 2020 erkranken Tom Hanks und seine Frau an Covid-19. Anschließend wirbt der Oscar-Preisträger öffentlich für die Einhaltung der Hygiene-Regeln. Sohn Chet Hanks vertritt eine andere Meinung. In einem Video wütet der 31-Jährige gegen die Corona-Impfung und das Maskentragen.

Hollywood-Star Tom Hanks und seine Frau Rita Wilson waren unter den ersten Prominenten, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Chet Hanks, einer der Söhne des Schauspielerpaares, spricht sich trotzdem gegen eine Corona-Impfung aus und verharmlost das Virus.

Es sei wichtig, sich impfen zu lassen, um die Situation in den Griff zu bekommen, erklärt der 31-Jährige in einem Video auf Instagram zunächst. Doch das war offenbar sarkastisch gemeint. Denn plötzlich wechseln Hanks' Stimmlage und Gesichtsausdruck abrupt und er beginnt zu schreien.

"Ich hatte nie Covid und ihr werdet mich nicht mit dieser verdammten Nadel stechen. Es ist nur eine verdammte Grippe, kommt damit klar!", brüllt Hanks in seine Handykamera. Wer Angst vor der Krankheit habe, solle zu Hause bleiben: "Wenn du in Gefahr bist, bleib mit deinem Arsch zu Hause! Ich habe es satt, diese verdammte Maske zu tragen!"

Hanks senior hat wenig Verständnis für Maskengegner

Rita Wilson und Tom Hanks waren im März 2020 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehrere Tage verbrachten die beiden im Krankenhaus. Es sei sehr schmerzhaft und unangenehm gewesen, sagte Wilson rund einen Monat später in der US-Sendung "CBS This Morning". Sie habe knapp 39 Grad hohes Fieber und Schüttelfrost "wie nie zuvor" gehabt sowie ihren Geschmacks- und Geruchssinn verloren. Die Symptome ihres Mannes seien milder gewesen.

Tom Hanks selbst zeigte in den vergangenen Monaten wenig Verständnis für Maskengegner. Es gebe "eigentlich nur drei Dinge, die wir tun können [...]: eine Maske tragen, Social Distancing betreiben und Händewaschen", sagte der 65-Jährige dem Magazin "People" im vergangenen Sommer. Wenn jemand es nicht schaffe, sich an diese drei Grundsätze zu halten, solle sich diejenige Person "schämen".

Wilson und Hanks spendeten später nach ihrer Erkrankung Blut zu Forschungszwecken, um die Entwicklung eines Impfstoffes womöglich beschleunigen zu können - einen Impfstoff, den ihr Sohn offenbar nicht anrühren wird.

Quelle: ntv.de, jpe/spot

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