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Langer Instagram-Post Taylor Swift bricht ihr politisches Schweigen

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Taylor Swift überrascht ihre Fans mit einem sehr klaren politischen Statement.

(Foto: REUTERS)

Taylor Swift ist dafür bekannt, sich politisch lieber bedeckt zu halten. Kurz vor den US-Zwischenwahlen nun aber bricht sie ihr Schweigen und stellt sich in einem ausführlichen Instagram-Post gegen die Trump-Kandidatin Marsha Blackburn.

In Sachen Vermischung von Karriere und politischer Meinung hält es Taylor Swift im Grunde wie Helene Fischer: Sie konzentriert sich auf das eine und hält das andere lieber zurück. Vielfach ist sie in der Vergangenheit dafür kritisiert worden. Vier Wochen vor den US-Zwischenwahlen aber schlägt die Swift nun einen neuen Kurs ein und äußerst sich via Instagram ausführlich.

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Sie macht ihren 112 Millionen Followern unmissverständlich klar, dass sie am 6. November in Tennessee auf gar keinen Fall die republikanische Kandidatin Marsha Blackburn wählen wird, und zeigt sich mit vielen ihrer Ansichten nicht einverstanden. Ihre bisherige Arbeit im Kongress entsetze sie und mache ihr Angst, schreibt die Sängerin. "Ich kann nicht für jemanden stimmen, der nicht gewillt ist, für die Würde aller Amerikaner zu kämpfen - unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht und davon, wen sie lieben."

Blackburn habe gegen die gleiche Bezahlung für Frauen gestimmt sowie gegen ein Gesetz, das Frauen vor Gewalt, Stalking und Vergewaltigung schützen soll, schreibt Taylor weiter. Auch, dass Blackburn der Meinung sei, ein Dienstleister dürfe einem homosexuellen Paar den Service verweigern, mache sie wütend.

Zwei Stimmen für die Demokraten

Ihre Stimme gehöre den Demokraten gleich in mehrfacher Hinsicht. Phil Bredesen bekomme ein Swift-Kreuzchen für den Senat, Jim Cooper eines für das US-Repräsentantenhaus. Ersterer meldet sich unter dem Post auch gleich selbst zu Wort und dankt Taylor für ihre Unterstützung. Zudem ruft die Musikerin ihre Fans dazu auf, ebenfalls wählen zu gehen.

Am 6. November werden in den USA alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat neu vergeben. Außerdem finden in 36 Gliedstaaten und drei Außengebieten der Vereinigten Staaten Gouverneurswahlen statt.

Quelle: n-tv.de, nan