Unterhaltung

Psychothriller auf Netflix "The Stranger" - unangenehm, sperrig, hervorragend

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Arbeitet als verdeckter Ermittler: Mark (Joel Edgerton) in "The Stranger"

(Foto: Netflix)

Ein Fremder in einem Bus, wenig Dialog und eine unkonventionelle Schnitttechnik: Mehr braucht der australische Psychothriller "The Stranger" nicht, um in Erinnerung zu bleiben. Dass dies nicht jedem gefallen dürfte, liegt auf der Hand.

Henry Teague, herausragend gespielt vom britischen Charakterdarsteller Sean Harris, ist still und wortkarg, seine Körpersprache ist die eines scheuen Raubtieres. Als Henry im Bus auf dem Weg in seine Heimat einen Mann kennenlernt, beginnt für den verdeckten Ermittler Mark, ebenso beeindruckend gespielt von Joel Edgerton, eine Reise an die Grenze der psychischen Belastung.

Der australische Thriller "The Stranger" versucht erst gar nicht einem Massenpublikum zu gefallen. Regisseur und Drehbuchautor Thomas M. Wright setzt von der ersten Minute an auf unkonventionelle Schnitttechnik, bedrohliche Klänge und eine verstörende Bildsprache. Dass seiner zweiten Regiearbeit ein wahres Verbrechen zugrunde liegt, macht "The Stranger" um so bedrückender.

Eine ausführliche Kritik zu "The Stranger" von Ronny Rüsch und Axel Max - jetzt in einer neuen Folge des ntv-Podcasts "Oscars & Himbeeren". Außerdem dabei: die Science-Fiction-Serie "Peripherie", die Krimi-Serie "Die schwarzen Schmetterlinge" sowie der Action-Thriller "Dangerous" mit Mel Gibson.

"Oscars & Himbeeren" - der ntv-Podcast - wo sich jeden Freitag alles rund um Streamingdienste wie Netflix, RTL+, Amazon Prime & Co. dreht.

"Oscars & Himbeeren"

Immer freitags präsentiert Ronny Rüsch "Oscars & Himbeeren", den ntv-Podcast rund ums Streamen. Informativ. Unterhaltsam. Kompakt. In der ntv-App, bei RTL+ Musik, Spotify und Apple Podcasts.

Quelle: ntv.de

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