"Dumm, nutzlos und grausam"Tierschützer greifen Sabrina Carpenter scharf an

Sabrina Carpenter sorgt mit ihrem Auftritt bei der Grammy-Verleihung für Aufregung. Ihre aufwendig inszenierte Performance endet mit einem Detail, das PETA auf den Plan ruft. Die Tierrechtsorganisation attackiert die Sängerin hart.
Sabrina Carpenter hat bei der Grammy-Verleihung 2026 am Sonntagabend in Los Angeles eine spektakuläre Show geboten - und löste damit prompt einen Sturm der Entrüstung aus. Die 26-jährige Sängerin hatte sich für ihren Auftritt ein aufwendiges Flughafen-Setting bauen lassen, komplett mit einem silbernen Flugzeug als Bühnenkulisse. Doch es war nicht die imposante Inszenierung, die im Nachgang für Schlagzeilen sorgte.
Am Ende ihrer Performance nahm Carpenter auf einer Plattform Platz, die in die Mitte des Flugzeugs eingelassen war. Als sich die Konstruktion langsam in die Höhe bewegte, zog die Künstlerin eine weiße Taube hervor. Oben angekommen, flatterte der Vogel sichtbar in ihren Händen, während Carpenter ins Publikum blickte und ihr Song zu Ende ging.
"Kindisches" Verhalten
Die Tierrechtsorganisation PETA reagierte noch am selben Abend mit scharfer Kritik. "Hat Sabrina Carpenter wirklich gerade einen Vogel auf die Bühne gebracht - im Jahr 2026?!", schrieb die Organisation in den sozialen Medien und veröffentlichte dazu ein Bild der Sängerin mit der Taube. PETA bezeichnete das Verhalten der "Manchild"-Interpretin als "kindisch" und forderte: "Lasst Tiere aus den Grammys raus."
In einem weiteren Statement legte die Organisation nach und verwendete dabei offenbar Anspielungen auf Carpenters eigene Songtexte: "Hey Sabrina. Einen lebenden Vogel auf die Grammy-Bühne zu bringen, ist dumm, nutzlos und grausam."
PETA begründete die harsche Kritik mit dem Wohlergehen des Tieres. "Helles Licht, Lärm und das Anfassen verursachen Angst und Stress bei einem Vogel, der frei am offenen Himmel fliegen sollte", hieß es in der Stellungnahme der Organisation. Carpenter selbst, die bei der Verleihung als zweifache Grammy-Gewinnerin antrat, hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert.