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Die Reise zu einem Mythos Titel des neuen Asterix-Albums enthüllt

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Auf dem noch vorläufigen Cover erklimmen Asterix und Obelix einen Baumstamm, der wie ein Greif gestaltet ist.

(Foto: 2021 Les Éditions Albert René / Egmont Ehapa Media)

Ein mythologisches Tier steht im Mittelpunkt des neuen Asterix-Abenteuers: "Asterix und der Greif" heißt das 39. Album der Reihe, das im Oktober erscheint. Titel und Cover werden nun enthüllt.

Ein neues Asterix-Cover - das ist in Frankreich ein Ereignis. Aber nicht nur dort. Auch in Deutschland haben der Gallier, sein Kumpel Obelix samt Hund Idefix und all die anderen Bewohner des wehrhaften Dorfes viele Fans. Deshalb dürfte die Vorfreude groß sein, denn am 21. Oktober 2021 erscheint ein neues Asterix-Abenteuer, im deutschsprachigen Raum bei Egmont Ehapa Media.

ntv.de präsentiert das neue - noch vorläufige - Cover und den Titel: "Asterix und der Greif" heißt der 39. Band der Reihe, die 1959 von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo geschaffen wurde. Das Album ist zugleich die fünfte Zusammenarbeit von Autor Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad, die das Werk 2013 von den Schöpfern übernommen haben.

Traditionell wechseln sich in der Serie Geschichten aus dem gallischen Dorf und Reiseabenteuer ab - nach "Die Tochter des Vercingetorix" geht es diesmal wieder in die Ferne. Die beiden Helden Asterix und Obelix sowie der Druide Miraculix, der den kraftspendenden Zaubertrank braut, machen sich auf die Suche nach einem rätselhaften Tier: "Wir haben ein mythologisches Tierwesen in den Mittelpunkt des Abenteuers gestellt. Dabei fiel meine Wahl auf den Greif: halb Adler, halb Löwe und mit den Ohren eines Pferdes - ein durch und durch rätselhaftes Geschöpf", erklärt Szenarist Ferri.

Dieses Tierwesen steht auch im Mittelpunkt des Covers, auf dem Asterix und Obelix einen Baumstamm erklimmen, auf dessen Spitze bereits Hund Idefix sitzt. Jener Stamm ist einem Greif nachempfunden, hat einen Schnabel, aber auch Fangzähne und spitze Ohren.

"Für mich hat alles mit einer Skulptur der Tarasque angefangen, einem furchterregenden Wesen aus der keltischen Mythologie", sagt dazu Ferri. In der römischen Antike seien Entdecker rar gesät und die Erde größtenteils unentdeckt gewesen. "Elefanten und Rhinozerosse, die ja ganz außergewöhnliche Tiere sind, hatte man dagegen in Rom schon gesehen. Warum also hätten die Römer nicht an die Existenz anderer, ebenso fantastisch anmutender Wesen glauben sollen?", fragte sich der Szenarist.

Heute sind Greife auch in Deutschland vor allem als Wappentiere bekannt. Im Großen Landeswappen von Mecklenburg-Vorpommern steht der Greif etwa für den Landesteil Pommern. Auch die Wappen anderer Regionen an der südlichen Ostsee - etwa in Lettland oder Polen - zeigen das Fabelwesen.

Ein letztes Mal hatte bei diesem Album nach Angaben von Egmont auch Albert Uderzo seine Finger im Spiel. Er starb vor fast einem Jahr, am 24. März 2020. Co-Schöpfer René Goscinny war bereits 1977 an einem Herzinfarkt gestorben. "Albert hat darauf vertraut, dass wir die Figuren, die er gemeinsam mit René Goscinny geschaffen hat, und das, wofür sie stehen, respektieren und in neuen Abenteuern fortführen", sagen dazu Ferri und Conrad. "Wir sind sehr betroffen, dass er nicht mehr bei uns ist. Mit dem neuen Album setzen wir die Mission, die er uns anvertraut hat, fort."

Quelle: ntv.de

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