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"Vergesst mich nicht!" Todkranker Freiwald bedankt sich für Trost

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Bekannt wurde Freiwald vor allem durch die Spielshow "Der Preis ist heiß".

(Foto: picture alliance / dpa)

Vor wenigen Tagen erst macht TV-Urgestein Walter Freiwald seine Krebsdiagnose öffentlich - und erhält dafür viel Zuspruch. Selbst sein ewiger Rivale begräbt das Kriegsbeil. Nun bedankt sich Freiwald für das Mitgefühl.

Der schwer erkrankte Fernseh-Moderator Walter Freiwald bedankt sich für Zuspruch und Trost. "Danke für eure Reaktionen und euer Mitgefühl. Ihr tut mir gut. Vergesst mich nicht!", schrieb der 65-Jährige am Sonntagabend bei Facebook. Dazu postete er ein Foto, auf dem er eine Schiefertafel hält, auf der das Wort "Gefühl" geschrieben steht.

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Freiwald hatte vor wenigen Tagen öffentlich gemacht, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist. Er werde "diese Krankheit nicht überleben", berichtete der 65-Jährige am 6. November bei Twitter und Facebook. "Der Krebs ist ein Arschloch und wird mich töten", schrieb er damals. "Ich liebe meine Frau und meine Kinder."

Freiwald moderierte über viele Jahre bei RTL Shop und gilt als Teleshopping-Urgestein. Vielen in Erinnerung ist auch noch Freiwalds Mitwirken in der RTL-Dschungelshow "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" Anfang 2015. Bekannt wurde er aber insbesondere an der Seite von Harry Wijnvoord in der Spielshow "Der Preis ist heiß".

Wijnvoord, mit dem Freiwald in der Vergangenheit kein gutes Verhältnis hatte, zeigte sich geschockt von der Krebsdiagnose seines ehemaligen Kollegen. "Wir waren in den letzten Jahren nicht die besten Freunde, aber diese Nachricht hat mich geschockt und alles relativiert", so Wijnvoord. "Ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe ihn sofort angerufen, um ihm zu sagen, dass er das nicht verdient. Er hat sich sehr darüber gefreut, wir haben bestimmt 20 Minuten gesprochen." Nach dem Gespräch sei er "sehr niedergeschlagen" gewesen, "weil ich gemerkt habe, dass es ihm schlecht geht".

Freiwald machte neben seiner Fernsehkarriere auch mit politischen Ambitionen auf sich aufmerksam. 2016 hatte er sich für die SPD als Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten und damit als Nachfolger für Joachim Gauck aufstellen lassen. Sein Antrag wurde von der Partei allerdings abgelehnt. Freiwald ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Quelle: n-tv.de, ftü/dpa