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"Ich war total erledigt" Tom Hanks schildert Covid-19-Erkrankung

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Die Corona-Infektion setzte ihm ordentlich zu: Tom Hanks.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Inzwischen ist Tom Hanks über den Berg. Doch noch vor Kurzem gehörte der Hollywood-Star zu den ersten Prominenten, die gegen eine Infektion mit dem Coronavirus anzukämpfen hatten. Keine leichte Zeit, wie der Schauspieler nun erklärt.

Tom Hanks hat sein erstes öffentliches Interview nach seiner überstandenen Infektion mit dem Coronavirus gegeben. In "The National Defense Radio Show" sprach der "Forrest Gump"-Darsteller unter anderem über die Quarantäne in Australien und beschrieb, mit welchen Symptomen er und seine Ehefrau, Rita Wilson, zu kämpfen hatten.

"Rita musste schwerere Zeiten durchmachen als ich", sagte der zweifache Oscar-Preisträger. Während sie "deutlich höheres Fieber" gehabt sowie "ihren Geschmacks- und Geruchssinn verloren" habe, hätten den Schauspieler vor allem "schlimme Gliederschmerzen" gequält. Zudem sei er "sehr müde" gewesen.

Um sich von der Infektion nicht unterkriegen zu lassen, habe er versucht, aktiv zu bleiben, so Hanks. Im Interview sprach er von seinem Vorhaben, regelmäßig eine halbstündige Stretching-Routine inklusive ein paar Bodenübungen zu machen. Doch der Plan sei gescheitert: "Ich war nach zwölf Minuten total erledigt", erinnert er sich.

Warnung vor Malaria-Medikament

Wilson hatte bereits Mitte der Woche in einem Interview mit dem Sender CBS über ihre Covid-19-Erkrankung gesprochen. Dabei warnte sie auch vor einer Behandlung mit dem Malaria-Medikament Chloroquin, für die sich unter anderem US-Präsident Donald Trump ausgesprochen hatte. Bei ihr habe der Einsatz der Arznei schwere Nebenwirkungen hervorgerufen. Sie habe unter extremer Übelkeit, Muskelkater und Schwindel gelitten und nach der Einnahme nicht mehr gehen können.

Hanks und Wilson waren unter den ersten Prominenten, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Zu jener Zeit hielt sich das Paar in Australien auf. Nach drei Quarantänetagen in einem Krankenhaus verbrachten die beiden 63-Jährigen weitere zwei Wochen in ihrem Haus in Selbstisolierung. Ende März flogen sie schließlich mit einem Privatjet zurück nach Los Angeles.

Quelle: ntv.de, vpr/spot