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"Amüsante" sechs Monate Torsten Sträter hat nach Krebsdiagnose "Glück gehabt"

10.07.2026, 17:14 Uhr
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Torsten Sträter im 1LIVE-Comedy-Talk "Sträter & Lobrecht". (Foto: WDR/Felix Görges)

Bei Kabarettist Torsten Sträter wird ein Tumor entdeckt, er braucht Chemotherapie und muss Auftritte absagen. Nun meldet er sich mit guten Nachrichten zurück. Und hat sich auch optisch verändert.

Im April macht Torsten Sträter auf seiner Homepage öffentlich, dass bei ihm ein Tumor entdeckt wurde. Der Dortmunder Kabarettist hatte zuvor bereits Auftritte seiner "Mach mal das große Licht an"-Tournee absagen müssen. Inzwischen ist er auf die Bühne zurückgekehrt und gibt nun im 1LIVE-Comedy-Talk "Sträter & Lobrecht" ein Update zu seinem aktuellen Gesundheitszustand. Dem Ernst der vergangenen Monate begegnet er dabei mit seinem typischen trockenen Humor.

Lobrecht hatte direkt zu Beginn der Aufzeichnung den "Tumor-Elefanten" im Raum angesprochen, worauf Sträter entgegnete, es seien "sicherlich die amüsantesten sechs Monate meines Lebens" gewesen. Seinen Krankheitsverlauf fasste der Kabarettist knapp zusammen: "Tumor gehabt, in Behandlung gegangen, Glück gehabt, weil geile Ärzte - natürlich wieder alles Kölner, war ja klar."

Nach einer Chemotherapie befinde er sich nun nach eigenen Angaben auf dem Weg der Besserung. "Und ich habe mich noch nie so gut gefühlt, was seltsam ist, wenn man bedenkt ... ne?", beschrieb Sträter im Gespräch mit Felix Lobrecht seine momentane körperliche Verfassung.

Felix Lobrecht kommentierte Sträters Gesundheitszustand mit den Worten: "Also ein Applaus für Sträter: Er hat den Krebs erst mal besiegt." Nach dem Beifall ergänzte er: "Wir können hier mit guter Laune sitzen. Wir müssen dich nicht mitleidig angucken. Dem Mann geht es blendend." Sträter bestätigte das mit den Worten: "Mir geht es wirklich, wirklich gut."

Ärzte diagnostizieren bei Sträter Diabetes

Auch seinen sichtbaren Gewichtsverlust ordnete Sträter in dem Talk ein. Dieser habe nichts mit dem Tumor zu tun. Parallel zur Krebsdiagnose hätten die Ärzte bei ihm Diabetes festgestellt. "Konnte ich gar nicht glauben, obwohl einmal die Woche Haribo bei mir anruft: 'Wann sollen wir schicken? Wann sollen wir schicken?'", scherzte er über seinen früheren Zuckerkonsum.

Seitdem er darauf verzichte, habe er "unverhältnismäßig viel abgenommen". Inzwischen hielten ihn einige seiner Ärzte sogar für "ein bisschen dünn". Eine andere Ärztin freue sich dagegen über die Entwicklung, da er dadurch keinen Diabetes mehr habe. "Das ist sehr, sehr cool und ich messe das jeden Tag und freue mich", so Sträter.

Warum er seine Krebsdiagnose überhaupt öffentlich gemacht hatte, erklärte Sträter ebenfalls: "Damit meine kleine Freundschaftsgemeinde, die schon Karten gekauft hat, nicht denkt, ich würde der Bühne fernbleiben wegen Sodbrennen oder so etwas", erklärte er in Bezug auf seine abgesagten Tourtermine Anfang des Jahres. "Dass sie einen Tumor entdeckt haben, der jetzt hier mal massiv behandelt wird", habe er mitteilen wollen, weitere Details habe er sich allerdings ersparen wollen, schließlich sei er kein Tumor-Experte.

Öffentlich gemacht hatte Sträter seine Erkrankung Mitte April auf seiner Homepage. Weil er in der Vergangenheit offen über seine Depression gesprochen hatte, vermuteten viele Fans zunächst einen erneuten Rückfall.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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