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Je mindestens zehn Nominierungen Vier Filme sind Oscar-Top-Favoriten

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Der Psycho-Thriller "Joker" mit Joaquin Phoenix geht mit elf Nominierungen in die diesjährigen Oscars.

(Foto: dpa)

Die diesjährige Oscar-Verleihung verspricht ein Kopf-an-Kopf-Rennen von einigen Favoriten: Erstmals können sich drei Filme über Nominierungen in zehn Kategorien freuen. Nur ein Film schneidet noch besser ab und stellt die Konkurrenz in den Schatten.

Bei den diesjährigen Oscars zeichnet sich ein enges Rennen ab: Der Psycho-Thriller "Joker" mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle wurde in elf Kategorien nominiert und steht damit an der Spitze. Dicht gefolgt wird "Joker" von Quentin Tarantinos Hollywood-Hommage "Once Upon a Time... in Hollywood", dem Mafia-Film "The Irishman" von Altmeister Martin Scorsese und dem Weltkriegsepos "1917" von Sam Mendes mit jeweils zehn Nominierungen.

"Joker" von Regisseur Todd Phillips wurde unter anderem als bester Film, für den besten Hauptdarsteller, für die beste Regie und für das beste adaptierte Drehbuch nominiert. "Once Upon a Time... in Hollywood" erhielt Nominierungen unter anderem als bester Film, für die beste Regie, für den besten Hauptdarsteller (Leonardo DiCaprio) und für den besten Nebendarsteller (Brad Pitt).

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Auch "The Irishman" wurde als bester Film und für die beste Regie nominiert. Während Hauptdarsteller Robert de Niro in diesem Jahr nicht berücksichtigt wurde, können sich mit Al Pacino und Joe Pesci gleich zwei Nebendarsteller Hoffnung auf einen Oscar machen.

Keine Frau für Regie-Oscar nominiert

Endgültig in den Kreis der Favoriten ist auch das Weltkriegsepos "1917" des britischen Regisseurs Mendes gerückt, das vor einer Woche bereits mit dem Golden Globe als bestes Drama ausgezeichnet worden war. Mehrere Filme erhielten sechs Nominierungen, darunter "Parasite" des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon-ho, der sowohl als bester Film als auch als bester ausländischer Film nominiert wurde.

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Für Kritik dürfte sorgen, dass für den Regie-Oscar keine Frau nominiert wurde - obwohl Greta Gerwig mit "Little Women" als heiße Anwärterin gegolten hatte. Hollywood wird immer wieder vorgeworfen, Frauen zu übergehen. Zudem gibt es in diesem Jahr bei den Nominierungen für Darsteller nur eine schwarze Frau, Cynthia Erivo. Bereits in früheren Jahren hatte es unter dem Hashtag #OscarsSoWhite (Oscars so weiß) Kritik daran gegeben.

Die Oscars werden am 9. Februar bei einer glamourösen Zeremonie in Los Angeles zum 92. Mal vergeben. Im vergangenen Jahr war die Rassismus-Tragikomödie "Green Book - Eine besondere Freundschaft" als bester Film ausgezeichnet worden. Für den besten nicht-englischsprachigen Film ist dieses Mal kein deutsches Werk nominiert. Das Drama "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt war schon Mitte Dezember bei der Vorauswahl auf der Strecke geblieben.

Quelle: ntv.de, vmi/AFP