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Erstes Event nach TrennungVor diesem Auftritt hatte Patrice Aminati große Angst

15.01.2026, 11:48 Uhr
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Patrice Aminati ist die Aufregung bei den GermanDream Awards nicht anzusehen. (Foto: Actionpress)

Bei den GermanDream Awards absolviert Patrice Aminati gekonnt ihren ersten öffentlichen Auftritt nach der Trennung von Ehemann Daniel Aminati. Wie schwer ihr das gefallen ist, offenbart sie erst jetzt.

Am Montagabend fanden in Berlin die GermanDream Awards statt. Dabei werden Menschen ausgezeichnet, die sich für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen. Unter den prominenten Gästen war auch Patrice Aminati. Für die 30-Jährige war dies der erste öffentliche Auftritt, seit sie und ihr Mann Daniel Aminati ihre Trennung bekannt gegeben haben.

Dass sie Krebs im Stadium vier hat und pallativ behandelt wird, war der Moderatorin an diesem Abend nicht anzusehen. Im feuerroten Kleid posierte Aminati strahlend und perfekt gestylt mit blonder Perücke für die Fotografen. Wie schwer ihr der Gang über den roten Teppich gefallen ist, offenbart die 30-Jährige allerdings jetzt in mehreren Videos in ihren Instagram-Storys. "Ich bin vor Veranstaltungen immer sehr nervös. Ich habe richtig Lampenfieber."

Zum Beweis, wie aufgeregt sie immer ist, postet sie ein Foto von sich auf dem roten Teppich, auf dem ihr nicht anzumerken ist, dass ihre Nerven gerade flattern. "Bevor ich irgendwo so dastehe, geht es mir …", schreibt Aminati zu dem Bild. In den nächsten Slides ihrer Instagram-Storys ist dann ein Video zu sehen, das sie vor dem Event im Bett ihres Berliner Hotelzimmers liegend zeigt - die Decke bis über die Nasenspitze hochgezogen.

An ihre Follower gerichtet erklärt Aminati darin: "Ich weiß nicht, ob ich jemandem damit Trost spenden kann, dass ich 250 Kilometer nach Berlin gefahren bin, um auf eine Veranstaltung zu gehen, ich hier aber im Bett liege, die Decke über den Kopf gezogen habe, und mich nicht traue, rauszugehen."

Eigentlich machen ihr Live-Events Spaß, erklärt sie, doch sie habe immer "so eine Angst" davor. Das sei bereits in der Schule so gewesen, wenn sie Prüfungen hatte: "Ich war wirklich wie gelähmt." Sie berichtet von einer mündlichen Matheprüfung im Abitur, in der sie komplett versagt habe. Nur ein "Mitleidspunkt" ihres "sehr netten Lehrers" habe sie gerettet.

Auch jetzt sei sie "fix und fertig". Allein vor der Autofahrt nach Berlin habe sie sich so gefürchtet, dass ihr Vater gefahren sei: "Und nun habe ich Angst auf einer Bühne zu stehen! Und ich habe auch Angst, dass ich jetzt hier so lange mit euch rede, dass ich die Zeit verpasse und ich mich nicht fertig machen kann. Ich habe Angst, dass die Perücke gleich verrutscht. Dass ich so schwitze, dass sie mir vom Kopf glitscht."

"Du bist nicht allein"

Für ihre Offenheit will die 30-Jährige allerdings kein Mitleid, sie möchte etwas bewirken und Menschen, denen es ähnlich geht wie ihr, ein bisschen Mut machen: "Wenn jemand denkt: 'Ich schaffe das nicht, ich kann das nicht!' - du bist nicht allein!"

Auf das Video, das sie noch vor der Awards-Show aufgenommen hat, reagiert Aminati rückblickend mit Schmunzeln. Die Moral von der Geschichte sei doch, dass es so viele "Dinge, Menschen, Themen gibt, die so viel größer sind als wir", erklärt sie in ihren Storys. Daher sollten alle ihre persönlichen Befindlichkeiten manchmal hintenanstellen: "Weil, wir berauben uns so vieler schöner Momente. So vieler wertvoller Begegnungen. Das habe ich an diesem Abend gelernt."

Quelle: ntv.de, csp

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