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Da war es nur noch eine Weinstein verliert den nächsten Anwalt

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Zwar vergrault Harvey Weinstein alle seine Anwälte, seine Laune scheint das aber nicht zu trüben.

(Foto: REUTERS)

Harvey Weinstein ist offenbar kein einfacher Mandant. Jetzt bittet der inzwischen dritte Anwalt, von dem Fall abgezogen zu werden. Das Verhältnis der beiden Männer zueinander soll extrem schlecht sein. Und auch um Geld wird gestritten.

Der in Ungnade gefallene Filmemacher Harvey Weinstein scheint einen weiteren seiner Anwälte vergrault zu haben. Wie "The New York Post" berichtet, habe sich Jose Baez in einem Brief an den Obersten Gerichtshof von Manhattan gewandt und um die Entlassung aus dem Fall gebeten. Weinstein und er hätten "grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten".

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Jose Baez (r.) hat keinen Bock mehr auf den Job.

(Foto: REUTERS)

Die Bitte um die Entlassung erfolgt gerade einmal sechs Monate nach der Einstellung Baez'. Eine professionelle Beziehung zueinander haben die Männer in dieser Zeit anscheinend nicht aufbauen können. Der Umgang sei sogar so schlecht, dass sie seit einem Monat nur noch über externe Anwälte kommunizieren würden, heißt es in dem Bericht. Ein weiterer Grund, warum der 48-Jährige das Anwaltsteam Weinsteins verlassen wolle, sei Geld. Der gefallene Hollywood-Mogul hätte die getroffene "Gebührenvereinbarung absichtlich missachtet".

Auch in Weinsteins "bestem Interesse"

Baez schreibe in dem Brief, dass sein Rückzug aus dem Fall nicht nur in seinem, sondern auch in Weinsteins "bestem Interesse" sei. Ob der 67-Jährige schon einen neuen Anwalt engagiert habe, wisse er nicht. Er habe ihm aber "ausreichend Zeit" für die Suche gegeben.

Baez ist nicht der erste, der sich an Weinstein die Zähne ausgebissen zu haben scheint. Sein erster Anwalt, der Strafverteidiger Ben Brafman, zog im Januar dieses Jahres die Reißleine, da Weinstein nicht nur einen, sondern gleich ein ganzes Team an Anwälten haben wollte. Er holte sich Baez, Pam Mackey und Ron Sullivan. Doch auch Letzterer verließ das Team im Mai. Angeblich wurde ihm der öffentliche Druck zu groß. Aktuell ist - zumindest vorläufig - also nur noch Pam Mackey an Weinsteins Seite.

Quelle: n-tv.de, nan/spot

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