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Baby Sussex wird gezeigt Wie war doch gleich der Name?

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Diese Briten - Humor haben sie, das muss man ihnen lassen. Bestimmt hat die Uroma sich mehr gefreut, als es hier den Anschein macht.

(Foto: imago images / i Images)

Sie hatten jetzt wirklich lange genug Zeit, sich einen Namen zu überlegen. Verraten ihn Harry und Meghan deshalb aber auch gleich der neugierigen Meute? Oder machen sie es weiterhin so wie bisher - nämlich Hauptsache anders?

Es soll Menschen geben, die wirklich glauben, dass das Baby Sussex heißt. Und, so leid es uns auch tut, dabei bleibt es vorerst auch. Harry und Meghan zeigten ihr Baby zwar, aber verraten deshalb noch lange nicht, wie sein Name ist. Die Wettbüros Großbritanniens dürfen sich freuen, denn es bleibt spannend: Arthur, Philip, Albert, Alexander und James sind noch immer im Rennen. Aber was soll man sagen - es war nicht anders zu erwarten. Da Harry - und vor allem Meghan - ja gesteigerten Wert darauf legen, alles anders zu machen als die bucklige Verwandschaft, ist es eigentlich keine Überraschung, dass das Kind - zumindest offiziell - noch keinen Namen hat. Und was sind schon Namen? Schall und Rauch ...

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Wenigstens sehen durften die Untertanen und der Rest der Welt das Neugeborene. Es sieht aus, wie ein Baby so aussieht - klein, zart, wahrscheinlich süß, ob es Haare hat oder nicht und wenn ja, welche Haarfarbe, verdeckte ein Mützchen, doch den Eltern steht die Freude und der Stolz ins Gesicht geschrieben. Gesund scheint der royale Strampler auch zu sein - was will man mehr? Meghan und Harry schwärmen natürlich über ihr erstes Kind, wie es nur frischgebackene Eltern können: Es sei magisch, findet Mutter Meghan, und: "Er hat ein wunderbares Temperament und ist ganz ruhig." Das kann man bestätigen - das Kind lag beim Pressetermin still und ganz modern im Arm von Papa Harry. Weiter erzählen die jungen Eltern: "Er sieht jeden Tag anders aus, wir können noch nicht sagen, wem er ähnelt." Das ist natürlich putzig, da er ja erst seit zwei Tagen auf der Welt ist, aber wir wollen mal nicht so streng sein: wie der Wind weht in einem Haushalt mit kleinen Kindern, verrieten ihnen ja bereits Bruder William und Schwägerin Kate. Sie begrüßten Meghan und Harry in den sozialen Medien quasi mit einem: "Willkommen im Club der Schlaflosen".

Sicher super aufregend

Ja, glücklich sind sie auch, dass alles gut gegangen ist bei der Geburt, aber wenn wir mal dabei bleiben, dass die jungen Royals, die, bevor Meghan in ihr Leben trat, zusammenhielten wie Pech und Schwefel, sich in den letzten Monaten angeblich nicht durchweg grün gewesen sein sollen, dann hätten die Glückwünsche zur Geburt ihres ersten Neffen tatsächlich etwas herzlicher ausfallen können. Kate soll nur gesagt haben, dass sie sich darauf freue, den Jungen bald kennenzulernen und dass es sicher super aufregend für die Eltern wird. Auch würde die Dreifach-Mama gern wissen, wie das Kind denn heißen werde. Spricht nicht gerade für große Nähe unter den Schwägerinnen. Auch der Hinweis, dass die erste Zeit nach der Geburt immer "etwas beängstigend" sei, ist nicht wirklich ermunternd, eher sehr reell.

Egal, im Überschwang der Gefühle dürfte den jungen Eltern sowieso total schnurzpiepegal sein, wie andere irgendetwas finden, denn sie schweben sicher auf Wolke sieben. Meghan, noch ganz natürlich mit ein paar Pfündchen mehr auf den Rippen, wirkt sowieso wie auf einem anderen Stern - kein Wunder, schwärmte ihr Mann doch gerade noch in den höchsten Tönen von ihr: "Was Frauen in solchen Momenten leisten, geht über jede Vorstellungskraft hinaus", so der Herzog von Sussex. Solche Komplimente gibt die Herzogin dann auch prompt zurück und betont, sie habe die zwei tollsten Jungs der Welt.

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Modern - Harry darf das Baby halten. Was da nicht alles reininterpretiert werden wird in den nächsten Tagen!

(Foto: REUTERS)

So weit also alles fein - nun sind wir gespannt, wann sich die lieben Verwandten aus den USA, sprich Meghans schrecklich nette Familie, melden. Ihr Vater und ihre Halbschwester dürften nicht amused sein, dass der ganze Trubel mal wieder - wie die Hochzeit - ohne sie stattfindet. Sogar die Urgroßmutter hat das Baby bereits gesehen - immerhin die Königin von England. Und auch Meghans Mutter Doria wird ihren Enkel schon in den Armen gehalten haben, sie reiste vor der Geburt nach England. Eine Frage der Zeit, wann "Opa Markle" sich also mit Ansprüchen melden wird, denn selbst Uropa Philip seien sie soeben "zufällig begegnet, das war so schön", verriet Meghan bei der Baby-Präsentation. Hoffen wir mal, dass der alte Herr zu Fuß und nicht im Auto unterwegs war auf dem Schlossgelände, auf dem Harry und Meghan im vergangenen Mai auch geheiratet hatten. Nun wohnt die kleine Familie dort ganz nah bei Elizabeth II. - der einst so wilde Rotschopf gilt als einer der Lieblingsenkel der Queen.

Ihr neues Zuhause, etwa 40 Kilometer von London entfernt, heißt übrigens Frogmore Cottage wegen der vielen Frösche, die einst in dem sumpfigen Gebiet lebten. Welch' schöne Schlafmusik, wenn die Fröschlein quaken! Dorthin gezogen sind Meghan und Harry - so die offizielle Version - wegen des Kindes. Ihre frühere Wohnung war im Vergleich zum Frogmore Cottage recht klein. Britische Medien hören jedoch nicht auf zu spekulieren, dass Meghan und Kate sich einfach nicht verstehen sollen. Vielleicht kann Baby Sussex ja auch dieses Dilemma richten - auf seinen schmalen Schultern lastet bereits die Hoffnung, dass dieses multikulturelle Kind das neue Großbritannien in einer noch nie dagewesenen Art und Weise repräsentieren wird - warum dann nicht den Zwist zweier Frauen regeln? Viel Glück, Baby Sussex!

Quelle: n-tv.de

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