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CRISPR, Schalke, Reeperbahn Ist das Jauchs Favorit auf drei Millionen?

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Hätte da mal wieder drei Millionen Euro im Angebot: Günther Jauch.

(Foto: RTL / Dirk Borm)

Diese Woche gibt es bei WWM drei Millionen Euro zu gewinnen. Bereits an Tag eins schält sich ein Favorit heraus. Jauch ist beeindruckt: "Der Wahnsinn." Warum Männer mit Rose zum Urologen müssen, will er hingegen lieber nicht wissen.

Als Robin Romahn zarte 19 Jahre alt war, ließ er sich in einer Kneipe auf der Reeperbahn zum Sekttrinken verführen. Der Preisschock folgte umgehend: 483 Euro. Fortan hat sich der Essener mit Reisen lieber zurückgehalten. Der Ausflug nach Köln könnte sich für den 32-jährigen Beamten aber gleich doppelt lohnen. Am Montagabend kam er bei "Wer wird Millionär?" (WWM) bis zur 500.000-Euro-Frage und freute sich über 125.000 Euro. Die Souveränität und das breite Allgemeinwissen des Kandidaten lassen aber auf noch Größeres hoffen. Denn bei Günther Jauch läuft die Drei-Millionen-Euro-Woche. Und Romahn ist ein neuer WWM-Rekord durchaus zuzutrauen.

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Robin Romahn wusste Jauch zu beeindrucken.

(Foto: RTL / Dirk Borm)

Von Montag bis Mittwoch läuft die RTL-Quizishow zunächst weitgehend nach bekanntem Muster (auch auf RTL+ abrufbar). Wer mindestens 16.000 Euro gewinnt, kann auf den Einzug ins Finale am Donnerstag hoffen. Dass das am Ende reicht, ist allerdings fraglich. Denn bereits in der ersten Folge qualifizierten sich mindestens drei der sechs Auswahlkandidaten (ein vierter spielt am Dienstag weiter). Insofern ist absehbar, dass ein höherer Gewinn notwendig ist, um die Chance auf den neuen WWM-Rekord zu wahren.

Neuer Rekord bei WWM?

Der ist allmählich wirklich fällig. Seit November 2015 hält Nadja Sidikjar mit ihren 1,5 Millionen Euro aus dem Jackpot-Special die Bestmarke in der RTL-Quizshow. Dass Romahn ein würdiger Nachfolger werden könnte, wurde bei der Frage für 32.000 Euro deutlich. Der IT-Spezialist aus dem Jobcenter wusste sofort, dass Emanuelle Charpentier und Jennifer Doudna 2020 den Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung einer sogenannten Genschere erhalten hatten. Er konnte auch deren Fachbezeichnung, CRISPR, nachschieben.

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Zekihan Büyükyilmaz bleibt auf jeden Fall durch seine Anekdoten in Erinnerung.

(Foto: RTL / Dirk Borm)

Jauch war beeindruckt. "Der Wahnsinn", lobte der Moderator und leitete in die "RTL Direkt"-Pause über: "Davon muss ich mich erst mal erholen." Romahn setzte dann in den folgenden Runden zudem seine Joker klug ein. Sein Chef wusste als Helfer am Telefon noch vor dem Verlesen der Antwortmöglichkeiten, dass die parteinahe Stiftung der Grünen nach Heinrich Böll und nicht etwa nach Albert Schweizer benannt ist. Bei der Frage für 125.000 Euro hatte der Essener Glück, einen leidenschaftlichen "Kicker"-Leser als Zusatzjoker zu erwischen. Der war bei der Lektüre der Tabelle zur ersten Fußballbundesliga über das Torverhältnis "Null" bei Schalke 04 gestolpert und konnte deshalb die Frage beantworten, welcher Verein bislang sowohl 2607 Treffer erzielt als auch 2607 Tore kassiert hat.

Kandidat bringt Jauch zum Erschaudern

Wer in der Endrunde am Donnerstag die Chance auf drei Millionen Euro haben will, muss allerdings seinen Gewinn aus der Vorrunde setzen. Romahn scheint auch hier auf Risiko zu gehen. "Wir sehen uns im Finale wieder", verabschiedete er sich selbstbewusst von Jauch. Wohl eher keine Aussicht aufs Finale dürfte Nora Sophie Filipczak aus Darmstadt haben. Die Bachelor-Studentin gewann lediglich den Mindestbetrag von 16.000 Euro. Besser sieht es da bei Zekihan Büyükyilmaz aus. Der erste Kandidat des Abends gewann immerhin 32.000 Euro. In Erinnerung bleibt der Mediziner aber eher mit den Anekdoten, was Männern so alles aus Körperöffnungen geholt werden kann.

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Jauch hatte ihn eigentlich lediglich nach originellen Leiden gefragt. Der Arzt in einer Hamburger orthopädischen Klinik dachte da aber sogleich an den Herren, der seiner Liebsten zum Hochzeitstag auf besonders originelle Weise eine Rose überreichen wollte. "Wie beim Bachelor", erklärte Büyükyilmaz die Grundidee. Deren Ausführung aber ließ nicht nur Jauch erschaudern. Der Herr hatte sich den Blumenstiel in die Harnröhre gesteckt. "Rein ging sie leicht, nur nicht wieder raus", berichtete der Mediziner.

"Das weiß ja jeder Angler, der so einen Widerhaken hat", kommentierte Jauch, nachdem er sich wieder gefangen hatte. Warum der Patient zunächst beim Orthopäden gelandet war, wurde nicht erklärt. Ihm half schließlich ein Urologe. Selber anpacken konnte der Kandidat hingegen bei dem Mann, dem im Bällebad ein Malheur passiert war. "Der war hinten drin. Den haben wir mit dem Endoskop rausgeholt. Reinstechen, Luft rauslassen", berichtete Büyükyilmaz. "Ging dann gut aus."

Quelle: ntv.de

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