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Wie tickt Amerika? Müssen deutsche Firmen vor Trump zittern?

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

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Viele deutsche Unternehmen in den USA waren bisher auf Erfolgskurs. Doch Präsident Donald Trump ist ihnen nicht unbedingt wohlgesinnt. Insbesondere Autofirmen hat er im Visier. Auch im Handelskrieg der USA mit China geraten deutsche Firmen in die Schusslinie, weil sie, wie beispielsweise BMW, ihre in den USA hergestellten Produkte nach China exportieren.

Laut Andreas Fibig, dem in New York ansässigen Chef des internationalen Konzerns IFF und Vorsitzenden der deutsch-amerikanischen Handelskammer (GACC), verschieben Unternehmen insbesondere größere Investitionen, weil die wirtschaftliche Entwicklung auch wegen des Handelskriegs zwischen den USA und China unvorhersehbar ist.

"Ein Handelskrieg ist immer Gift für die Wirtschaft, weil er Unsicherheit kreiert. Wir sehen auch die ersten Schwächeanzeichen in der herstellenden Industrie, was nicht gut ist. An der Börse hat man aber zumindest die wiederaufgenommenen Gespräche zwischen den USA und China positiv aufgenommen. Wenn man heute als globales Unternehmen erfolgreich sein will, muss man aber in den USA und in China präsent sein und langfristig denken. Dabei ist Flexibilität gefragt."

Deutsche Autobauer im Visier

Besonders abgesehen hat es Trump auf die deutschen Autobauer. BMW, Daimler und VW haben in den USA viele Arbeitsplätze geschaffen, neben dem BMW-Werk in Dingolfing haben die Bayern in Spartanburg in South Carolina sogar ihr weltweit größtes Werk. Doch im Handelskrieg zwischen den USA und China werden wirtschaftliche Einbußen bei ausländischen Unternehmen als Kollateralschäden hingenommen.

Wie die Chefs dieser und anderer Unternehmen in den USA netzwerken, ob sie auf die Trump-Administration einwirken können, wie sie mit der Unberechenbarkeit des Präsidenten umgehen - und wie sie auf seine Tweets reagieren, das erfahren Sie in dieser Ausgabe von "Wie tickt Amerika?".

Quelle: n-tv.de

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