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Zur Reaktion "gezwungen" Moskau kündigt neue Manöver an

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Ein ukrainischer Soldat sitzt auf seinem Panzer und wartet, wie es weitergeht. Armee und Separatisten versuchen, Städte und Dörfer in der Ostukraine unter Kontrolle zu bringen.

(Foto: AP)

Als Reaktion auf den Einsatz der ukrainischen Armee in der Stadt Slowjansk kündigt Russland Militärmanöver an der russisch-ukrainischen Grenze an. Präsident Putin nennt das Vorgehen der Regierung in Kiew "ein sehr ernstes Verbrechen am eigenen Volk".

Russland hat neue Militärmanöver an der Gre nze zur Ukraine angeordnet. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, diese Manöver seien die Antwort auf den ukrainischen Militäreinsatz im Osten des  Landes.

Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte der Nachrichtenagentur Interfax zufolge, Russland sei wegen der "ukrainischen Militärmaschinerie" und der Nato-Manöver in Osteuropa gezwungen, so zu reagieren.

Die ukrainischen Streitkräfte waren am Vormittag in der ostukrainischen Stadt Slawjansk massiv gegen prorussische Kräfte vorgegangen. Dabei gab es offenbar mehrere Tote aufseiten der Separatisten.

Putin droht mit "Folgen"

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte den Einsatz der Armee in Slawjansk zuvor scharf kritisiert. "Wenn das Regime in Kiew angefangen hat, die Armee gegen die Bevölkerung innerhalb des Landes einzusetzen, dann ist das ohne jeden Zweifel ein sehr ernstes Verbrechen am eigenen Volk", sagte er auf einem Medienforum in St. Petersburg.

Die Operation werde zweifellos Folgen für die Machthaber in Kiew und für die internationalen Beziehungen des Landes haben. Putin bezeichnete die im Februar durch den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch an die Macht gekommene Führung in Kiew als "Junta" und "Bande", die keine Legitimität für einen solchen Einsatz habe.

Quelle: ntv.de, AFP/rts/dpa

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