Panorama

Yellowstone River verseucht Exxon kämpft gegen Ölpest

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Mitarbeiter des Ölkonzerns versuchen, die Verschmutzung einzudämmen.

(Foto: AP)

Der Kampf gegen eine Ölpest in dem bei Touristen beliebten Yellowstone River im US-Bundesstaat Montana wird von Hochwasser derzeit behindert. Die "sehr starke Strömung" mache es für die Helfer teils unmöglich, an einigen Flussabschnitten zu arbeiten, teilte der Betreiber der gerissenen Pipeline, ExxonMobil, mit.

Die Anstrengungen der mehr als 280 Helfer des Unternehmens konzentrieren sich auf einen 30 Kilometer langen Abschnitt flussabwärts der defekten Leitung. Das Öl wird auf Tankschiffe und Lastwagen von der Wasseroberfläche und den Ufern abgesaugt. Zudem sind schwimmende Barrieren mit einer Gesamtlänge von fast zehn Kilometern verlegt worden. Und mit täglichen Flügen werde die Entwicklung an einer Strecke von 350 Kilometern überwacht. Auch Freiwillige und Vogelschützer sind als Helfer vor Ort.

Aus der Pipeline waren mehr als 100.000 Liter Rohöl in den Yellowstone River geströmt, der im Bundesstaat Wyoming entspringt und durch den Yellowstone-Nationalpark ins nördlich gelegene Montana fließt. Der Riss ereignete sich zwar flussabwärts des Nationalparks, allerdings gilt der Yellowstone River auf seiner gesamten Länge als einer der landschaftlich schönsten Flüsse im Westen der USA.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP

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