Panorama

Kleiner Held mit großen Narben Junge rettet Schwester vor Hundeattacke

Tiefe Wunden zeugen von seiner Heldentat: Bridger Walker, ein Junge aus Wyoming, stellt sich einem lebensgefährlichen Kampf mit einem Hund, um seine kleine Schwester zu beschützen. Mit seinen gerade einmal sechs Jahren beweist er viel Mut und wird im Internet dafür gefeiert.

Er zögert keine Sekunde: Todesmutig stellt sich der sechsjährige Bridger Walker vor seine kleine Schwester, als sie von einem Hund angegriffen wird. Das Tier beißt ihm mehrmals ins Gesicht und in den Kopf. Erst danach kann er zusammen mit seiner Schwester wegrennen, um sie in Sicherheit zu bringen, berichtet seine Tante Nikki Walker auf Instagram.

Mit seinem selbstlosen Einsatz hat Bridger womöglich das Leben seiner Schwester gerettet. Mit 90 Stichen mussten die Wunden in seinem Gesicht genäht werden, erzählt die stolze Tante weiter. Auf zwei Bildern in ihrem Post sind Bridgers Verletzungen zu sehen. Inzwischen ist er allerdings wieder zu Hause und erholt sich von dem Angriff.

Nach dem Unfall soll der Junge aus dem US-Bundesstaat Wyoming gesagt haben: "Wenn jemand hätte sterben müssen, dachte ich, dass ich das sein sollte." In den sozialen Medien wird er seitdem als kleiner Held gefeiert. Mehr als 300.000 Menschen haben den Instagram-Post bereits gelikt. Bridgers Tante will auch Hollywood-Stars auf die Geschichte ihres Neffen aufmerksam machen: "Wir lieben unseren mutigen Jungen und wollen, dass all die anderen Superhelden über diesen neuesten Helden Bescheid wissen, der sich zwischen ihnen eingereiht hat." Sie verlinkte in ihrer Nachricht die Profile von Schauspielern wie Chris Hemsworth und Robert Downey Jr., die in der Filmreihe "Avengers" Hauptrollen hatten.

Ob sich schon einer dieser "Superhelden" bei Nikki und Bridger Walker gemeldet hat, ist nicht bekannt. Dennoch freuen sich beide über die vielen Kommentare und lieben Nachrichten der User. Er könne mit seinen Wunden zwar noch nicht richtig lächeln, aber sie hätte trotzdem ein Grinsen in Bridgers Gesicht erkennen können, erzählt Walker.

Zudem betont sie, dass zwischen Bridgers Familie und der Familie des Hundehalters kein böses Blut fließe. "Das sind wirklich großartige Leute", schreibt sie. "Wir fühlen ihnen gegenüber keinerlei Groll." Im Gegenteil: Wenn sich etwas verändert habe, dann nur, dass nach dem Unfall die Liebe zwischen den Familien gewachsen sei. Der bissige Hund - ein deutscher Schäferhund-Mix - ist inzwischen eingeschläfert worden. Dazu hätten sich die Besitzer eigenständig entschieden.

Quelle: ntv.de, hny

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