Panorama

Polizistenmord in Augsburg Polizei findet Tatwaffe

31103233.jpg5725837680744495608.jpg

Blumen und Kerzen vor dem Polizeipräsidium in Augsburg.

(Foto: dpa)

Nach dem brutalen Polizistenmord in Bayern ermittelt die Polizei unter Hochdruck. Eine Sonderkommission aus mehr als 40 Beamten geht rund hundert Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Eine Schusswaffe, die bei den Durchsuchungen gefunden wird, könnte die Tatwaffe sein. Sie wird derzeit untersucht.

31104713.jpg6925662902443318320.jpg

Über die diese Brücke flohen die beiden Täter. Die Polizei geht davon aus, dass sie aus der Region stammen.

(Foto: dpa)

Nach den tödlichen in Augsburg hat die Polizei die mutmaßliche Tatwaffe gefunden. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte ein Sprecher der Polizei jedoch keine Angaben zur Art der Schusswaffe und zum Fundort machen. Die Waffen werde derzeit spurentechnisch untersucht.

Die Polizei sucht mit einer 40-köpfigen Sonderkommission nach den beiden unbekannten Tätern. Rund 100 Hinweise aus der Bevölkerung seien allein zum Motorrad der Täter eingegangen. Konkrete Hinweise auf die Täter lägen bislang nicht vor. Die Polizei nimmt weiter Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 0821 / 323 - 3030 entgegen.

1319811950.jpg8119400904996069312.jpg

Zu dem Motorrad der beiden Kriminellen gingen bislang die meisten Hinweise ein.

(Foto: dapd)

Ein 41 Jahre alter Beamter und seine 30-jährige Kollegin hatten am frühen Freitagmorgen zwei Motorradfahrer routinemäßig kontrollieren wollen. Die beiden Männer flüchteten, ein Täter schoss dabei mehrmals auf die Polizisten. Der 41-Jährige wurde tödlich verletzt, seine Kollegin erlitt einen Streifschuss. Die Täter entkamen zu Fuß in den Stadtwald. Hunderte von Polizisten durchsuchten daraufhin das gesamte Gebiet – ohne Erfolg.

Die Polizei vermutet, dass es sich bei den beiden gesuchten Männern um Schwerkriminelle handelt, die möglicherweise bei einem Drogengeschäft überrascht wurden. "Die Beamten sind zum ungünstigsten Moment gekommen", sagte Oberstaatsanwalt Günther Zechmann. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Mordes und versuchten Mordes.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.