Panorama
Eine sieben Kilometer hohe Aschewolke spuckt der Vulkan aus.
Eine sieben Kilometer hohe Aschewolke spuckt der Vulkan aus.(Foto: dpa)
Sonntag, 03. November 2013

Sieben Kilometer hohe Aschewolke auf Sumatra: Vulkan Sinabung zwingt Tausende zur Flucht

Ein zweifacher Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Sumatra hat tausende Menschen in die Flucht getrieben. Nachdem der Sinabung am Morgen eine erste Aschewolke sieben Kilometer hoch in die Luft pustete,  brachten Polizisten und Soldaten die Anwohner aus einer Zone von  drei Kilometern um den Berg in Sicherheit, wie ein Sprecher des  Katastrophenschutzes mitteilte.

Am Nachmittag spuckte der Vulkan ein zweites Mal glühende Asche  und Gesteinsbrocken. Zunächst hätten 1293 Menschen ihre Häuser  verlassen müssen, aber die Zahl werde noch steigen, teilte der  Behördensprecher mit. Bereits Ende September hatten rund 13.000 Menschen in der Umgebung des Vulkans ihre Häuser verlassen müssen.

Der rund 2460 Meter hohe Mount Sinabung war im August 2010 zum ersten Mal seit mehr als 400 Jahren ausgebrochen. Mehrere Menschen kamen damals ums Leben. Indonesien hat die größte Vulkandichte der Welt. Im sogenannten Feuergürtel des 5000 Kilometer langen Inselstaates gibt es rund 500 Vulkane. Fast 130 von ihnen sind aktiv. Bei einer Serie von  Ausbrüchen des Merapi auf der Hauptinsel Java waren vor drei Jahren mehr als 350 Menschen ums Leben gekommen.

Bilderserie

Quelle: n-tv.de