11.September

"Das Böse existiert" Gedenken beginnt in Shanksville

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Bush erinnerte an eine Heldentat.

(Foto: AP)

Ex-Präsident Bush eröffnet mit einer Rede in Shanksville das Gedenken an die Opfer des Anschlages vom 11. September 2001. Die zentrale Feier findet am Ground Zero in New York statt.

Die USA gedenken der Opfer und Helden des 11. September 2001. In einer der ersten Veranstaltungen zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge erinnerte Ex-Präsident George W. Bush an die 40 Opfer, die damals in dem entführten "Flug Nummer 93" den Terroristen Widerstand geleistet hatten. "Die Lektion des 11. September ist, dass das Böse wirklich existiert - aber auch der Mut", sagte Bush.

Diejenigen, die sich damals den Terroristen entgegengestellt hätten, seien Helden, die Amerika niemals vergessen werde, sagte Bush am Samstag vor Hinterbliebenen der Toten bei einer Feier in Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania. Ihr Widerstand sei "eine der mutigsten Taten in der amerikanischen Geschichte". Sie hätten gewusst, dass sie ihr Leben verlieren würden.

In Shanksville hatten vor zehn Jahren mutige Passagiere eine von Terroristen entführte Maschine zum Absturz gebracht. Alle 44 Insassen starben, darunter auch vier Entführer. Die Passagiere hatten damals über Flugzeugtelefone von den Anschlägen in New York erfahren und befürchtet, dass auch ihre Maschine Unheil anrichten sollte. Sie stürmten das Cockpit und kämpften mit den Entführern. Später stellte sich heraus, dass die Terroristen die Maschine ins Weiße Haus oder ins Kapitol stürzen wollten. Einige der Opfer hatten sich noch kurz vor ihrem Tod per Telefon von Angehörigen verabschiedet.

Auch Ex-Präsident Bill Clinton und Vizepräsident Joe Biden äußerten sich ähnlich. Bei der Feier wurden die Namen aller 40 Opfer verlesen. Anschließend wurde ein schlichtes Denkmal eingeweiht.

An der zentralen Gedenkveranstaltung am Ground Zero in New York nehmen in Kürze US-Präsident Barack Obama, Bush, New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg  und dessen Vorgänger Rudolph Giuliani teil. Die Namen der Opfer von 9/11 werden vorgelesen, umrahmt von Musik, Gedichten und Gebeten.

Quelle: n-tv.de, dpa/AFP

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