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NSU und Ku-Klux-Klan Adresse belegt Verbindung

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Obskur und offen rassistisch: Mitglieder einer lokalen "Ku-Klux-Klan"-Sekte im US-Bundesstaat Virginia (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Thomas R., dazu eine Handy- und eine Festnetz-Telefonnummer: In den Kontakten von Uwe Mundlos findet sich ein Mitglied der "European White Knights of the Ku Klux Klan". Der Mann wird im Zusammenhang mit den NSU-Morden als Zeuge geführt.

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Uwe Mundlos auf einem Fahndungsbild.

(Foto: dapd)

Zwischen der Neonazi-Terrorzelle NSU und dem deutschen Ableger des Ku-Klux-Klans (KKK) soll es eine bisher unbekannte Verbindung geben. Auf einer Adressliste des mutmaßlichen NSU-Mitglieds Uwe Mundlos stehe ein Mann, der offenbar Mitglied der "European White Knights of the Ku Klux Klan" war, berichtete die "tageszeitung".

Auf der Liste, die Ermittler 1998 nach dem Untertauchen des Rechtsextremisten-Trios Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe fanden, sollen demnach viele der späteren mutmaßlichen Helfer des Trios stehen.

Vermerkt seien dort auch die Kontaktdaten von Thomas R., der um die Jahrtausendwende einer der führenden Neonazis Sachsen-Anhalts gewesen sei. In internen Verfassungsschutzakten werde R. als eines von rund 20 Mitgliedern des bis 2002 aktiven deutschen KKK-Ablegers aufgeführt.

Für Aufregung hatte zuletzt gesorgt, dass auch zwei Kollegen der im Jahr 2007 mutmaßlich vom NSU ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter zeitweise Mitglied in dem rassistischen Geheimbund waren.

Das Bundeskriminalamt wollte sich dem Bericht zufolge offiziell nicht zu der Verbindung äußern. Die Bundesanwaltschaft erklärte demnach zum Mord an Kiesewetter: "Es gibt nach derzeitigem Stand der Ermittlungen keinerlei Anhaltspunkte, dass andere Personen oder Organisationen außer den NSU-Mitgliedern in die Tat verwickelt waren."

Quelle: n-tv.de, AFP

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