Politik

RTL/ntv Trendbarometer CDU zieht Union ins Umfragetief

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Stünde die CSU mit Chef Markus Söder ohne Annegret Kramp-Karrenbauers CDU besser da?

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch in dieser Woche liegt die CDU mit 28 Prozent im RTL/ntv Trendbarometer weit unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017. Wie Forsa vorrechnet, liegt das eher an einer schwachen CDU als an der CSU. Weiter mies sind auch die Aussichten von AKK in der Kanzlerfrage.

Die anhaltende Schwäche der Union im RTL/ntv Trendbarometer ist vor allem auf einen Rückgang in der Zustimmung zur CDU zurückzuführen. Das ergibt eine Sonderauswertung von Forsa. Die Union liegt mit 28 Prozent insgesamt 4,9 Prozentpunkte unter dem Wahlergebnis von 2017 (32,9 Prozent). Getrennt voneinander betrachtet, zeigt sich bei den Schwesterparteien jedoch ein uneinheitliches Bild.

So fiel der Stimmenanteil der CDU im Bundesgebiet ohne Bayern von 31,8 Prozent auf 26 Prozent - ein Minus von 5,8 Punkten also. Die CSU nimmt zwar auch Einbußen hin, jedoch geringere: Die Zustimmung sinkt von 38,8 Prozent um 2,8 Punkte auf 36 Prozent.

In der vergangenen Woche ergab das Trendbarometer für die gesamte Parteienlandschaft ein nahezu unverändertes Bild: Die Union bleibt mit den erwähnten 28 Prozent zwar stärkste Kraft, verfehlt mit den ebenfalls ohne Änderung bei zwölf Prozent stehenden Sozialdemokraten die derzeitige Regierungsmehrheit um Längen. Die Grünen liegen weiter mit 23 Prozent auf dem zweiten Rang. Es folgen nach der SPD dann die AfD mit elf Prozent (minus ein Punkt), sowie FDP und Linke (je neun Prozent).

Finster sind nach wie vor die Aussichten für Annegret Kramp-Karrenbauer, sollte sie sich als Spitzenkandidatin der Union um das Kanzleramt bewerben. In einem fiktiven Direktwahlduell mit Grünen-Co-Chef Robert Habeck wäre sie noch immer unterlegen: 16 Prozent wären für die CDU-Chefin, 32 Prozent für Habeck. Stünden AKK und SPD-Vizekanzler Olaf Scholz zur Wahl, wäre sie ebenso chancenlos: 15 zu 34 Prozent.

Ein wenig verbessert haben sich die Wirtschaftserwartungen der Befragten. 14 Prozent denken, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern werden (plus zwei Punkte). Doch noch immer blicken 52 Prozent negativ in die Zukunft. 31 Prozent rechnen sich keine Änderung der Lage aus.

Für das RTL/ntv Trendbarometer befragte Forsa zwischen dem 27. und dem 31. Januar 2504 Menschen. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Quelle: ntv.de, jog

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